Erster Neujahrsempfang mit Bürgermeister Tobias Schneider

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 Stelldichein der Rathauschefs (vordere Reihe von links): Rosenbergs Altbürgermeister Uwe Debler, Raimund Müller (Jagstzell), Ed
Stelldichein der Rathauschefs (vordere Reihe von links): Rosenbergs Altbürgermeister Uwe Debler, Raimund Müller (Jagstzell), Edwin Hahn (Adelmannsfelden) und Sabine Heidrich (Neuler), dahinter die Altbürgermeister Manfred Fischer (Neuler) und Hugo Ackermann (Rosenberg); rechts Tobias Schneider. (Foto: Sorg)

Ein demonstratives Bild der Geschlossenheit haben der Gemeinderat, zahlreiche Vereinsvertreter und viele Bürgerinnen und Bürger Rosenbergs beim ersten Neujahrsempfang von Bürgermeister Tobias Schneider am Dreikönigstag gezeigt. Bürgermeister Tobias Schneider hatte dazu in den Bürgersaal des Rathauses geladen.

„Die vergangenen Monate sind für mich wie im Fluge vorbeigegangen in dieser tollen Gemeinde“, betonte das neue Rosenberger Gemeindeoberhaupt. Dies sei auch deshalb der Fall gewesen, weil eine Reihe von Großaufgaben termingerecht und im geplanten Zeit- und Finanzfenster laufe. Als erstes nannte Schneider die Sanierung und Erweiterung der Karl-Stirner-Gemeinschaftsschule. Diese befindet sich aktuell in der dritten Phase, die weiteren sollen noch 2019 beginnen. „Hier möchte ich mich ganz besonders beim ganzen Schulteam, vor allem beim früheren Schulleiter Wolfgang Streicher, seinem Nachfolger Rektor Joseph Ott, und allen an der Schule Tätigen für ihr Verständnis bedanken, die den laufenden Schulbetrieb parallel zum Baustellenbetrieb in Bewegung halten“, betonte Schneider.

Ein weiteres Projekt, bei dem „Millionen im Boden verschwinden“, so Schneider, ist der Breitbandausbau. „Rosenberg-Süd“ mit den Teilorten Hinterbrand, Matzengehren und Hohenberg ist jetzt an die bereits bestehenden Unterverteiler mit Glasfaser angeschlossen. Die Teilorte Hütten, Hüttenhof, Zumholz und Tannenbühl, die bis jetzt noch gar keinen Internetanschluss hatten, sind ab jetzt sogar direkt mit dem 300 Mbit schnellen Glasfaser verbunden. Noch in diesem Jahr soll mit „Rosenberg-Nord“ ein weiterer Bauabschnitt abgeschlossen werden.

Ruhigeres Fahrwasser für die Gemeinde

Die Erschließung von 29 Bauplätzen im Baugebiet West IV ist abgeschlossen, so Schneider weiter. Wegen der großen Nachfrage müssen sich der Gemeinderat und die Verwaltung bald um neue Perspektiven kümmern. Hierbei bat Bürgermeister Schneider um Mithilfe bei der Suche nach geeigneten Flächen. Die parallel zu den größeren Baustellen laufenden Kanal- und Straßenarbeiten und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik beschäftigen den Gemeindebautrupp mitunter aufs Äußerste.

Als „mittleres Fernziel“ sieht Rosenbergs Schultes die Erweiterung das Bauhofs der Gemeinde am bestehenden Standort in der Nähe des alten Rathauses oder eine neue Anlage an anderer Stelle. „Dicke Bretter“ müssen auch noch gebohrt werden, wenn es um die Ansiedlung eines Arztes und einen Supermarkt geht sowie um den Ausbau des Radweges von Hohenberg nach Lindenkeller.

Der stellvertretende Bürgermeister Manfred Rupp dankte dem Gemeindeoberhaupt Tobias Schneider herzlich für seine Worte. Er betonte, dass Rosenberg nach den etwas turbulenten Jahren 2016 und 2017 wieder in ruhigere Fahrwasser gekommen sei und dankte allen dafür. Die Bläserklasse des Musikvereins Rosenberg unter der Leitung von Stefan Schröder umrahmte den Empfang ebenso wie die Sternsinger.

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