Der deCamino-Chor des Liederkranzes Hohenberg bei seinem Auftritt beim Benefizkonzert für die deutsch-argentinische Partnerschaf
Der deCamino-Chor des Liederkranzes Hohenberg bei seinem Auftritt beim Benefizkonzert für die deutsch-argentinische Partnerschaftsarbeit. (Foto: ng)
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Der Arbeitskreis Vilmer-Hohenberg hat am vergangenen Wochenende ein Benefizkonzert veranstaltet. Der Erlös kommt der Partnerschaftsarbeit mit Argentinien zugute. Seit 25 Jahren gibt es diese Begegnungen einer schwäbischen Gemeinde mit einer Kommune in Argentinien. Das Benefizkonzert mit der Band Sonic Insane aus Aalen, dem Hohenberger deCamino-Chor, dem Duo Jony und Thomas und dem Ellwanger Herrengedeck bildete den Abschluss des Jubiläumsjahres 2019.

Die Aalener Band Sonic Insane beschrieb in der Fassung von Katie Melua ein „Wonderful Life“, adaptierte den Titel „Sugar“ des Osnabrückers Robin Schulz, befasste sich mit „Little Talks“ (Of Monsters and Men) und beendete ihren stürmisch beklatschten Part mit „People help the People“.

Die bemerkenswerte Stimme der Sängerin Liesa Schmid und der Einsatz von Akustikgitarren hinterließen einen nachhaltigen Eindruck und waren der Hohenberger Jakobsukirche sehr angemessen.

Der deCamino-Chor des Liederkranzes Hohenberg unter der Leitung von Ruth Schmid verwies nach einem „Viva“ auf die Musik mit dem lateinischen Hymnus „Ubi caritas et amor“ auf die Nächstenliebe, brachte dem griechischen Sänger Orpheus mit Reinhard Meys „Ich wollte wie Orpheus singen“ ein Ständchen und verabschiedete sich mit dem afrikanischen „Si si si la dolada“ vom Publikum in der vollen Hohenberger Jakobuskirche. Gabriel Schulz begleitete am E-Piano. Die Zuhörer lobten den schönen Chorklang und die präzise Aussprache.

Das Gesangsduo Jony und Thomas aus Ellwangen brachten „Perfect Day“ (Lou Reed), „Sleepwalking“ (Bring me the Horizon), „After Dark“ (Tito and Tarantula), „It’s a long way to the top” (AC/DC) und “Don’ look back in anger” (Oasis) zu Gehör. Die beiden sangen und spielten mit Verve. Kein Wunder: Jony war vor drei Jahren bei der Hohenberger Delegation dabei und kennt Vilmer.

Den Abschluss des Benefizkonzertes machte das „Ellwanger Herrengedeck“. Die neun Männer begannen mit einem „Ohrwurm“, würdigten ihr Geschlecht mit Grönemeyers „Männer“, lobten ihre Art zu singen mit „A Capella“ und beschlossen ihren Auftritt mit Billy Joels „The longest time“. Für den starken Applaus bedankten sie sich mit einer Zugabe: Ein stark und ergreifend gesungenes „Halleluja“, mit dem das vierte Hohenberger Benefizkonzert für die deutsch-argentinische Freundschaft von Hohenberg und Vilmer zu Ende ging.

Die beiden Arbeitskreissprecherinnen Elena Blattner und Johanna Mayer moderierten gekonnt die Gesangs- und Musikgruppen und berichteten in den Umbaupausen über den Austausch von Kulturen, Sprachen und Nationen zum besseren Verständnis für die „Eine Welt“, „in der wir alle gleichberechtigt leben und eine gerechte Teilhabe an ihren Gütern haben wollen.“

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