Utzmemmingens Brücken werden saniert

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Jürgen Blankenhorn

Die Brücken in Riesbürg haben bei der turnusmäßigen Überprüfung im Februar nur Noten zwischen 3 und 4 bekommen. Der Gemeinde wurde eine schnelle Sanierung empfohlen. Jetzt hat der Gemeinderat den Auftrag erteilt.

In einer beschränkten Ausschreibung waren elf Firmen angeschrieben worden, von denen vier ein Angebot abgegeben haben. Der günstigster Anbieter lag mit knapp 140 000 Euro rund 24 Prozent über der Kostenschätzung von 109 000 Euro. Eine getrennte Vergabe in zwei Losen stehe die geringe Ersparnis in keinem Verhältnis zum hohen bürokratischen Aufwand, hieß es. Bei der Holzbrücke am Kindergartenweg wurde alternativ die Erneuerung der Unterkonstruktion separat ausgeschrieben. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres beginnen und im Mai 2019 abgeschlossen sein.

Bürgermeister Willibald Freihart gab bekannt, dass der Förderbescheid zum Breitbaudausbau in Höhe der beantragten 124 000 Euro vorliegt. Außerdem beginnt zum 1. Oktober die Schulkinderbetreuung an den beiden Grundschulen. Hierfür wird pro Kind eine Monatspauschale in Höhe von 30 Euro fällig, die elfmal zu bezahlen ist.

Für die Umstellung auf kostengünstige LED-Leuchten wurden 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Das Land gibt einen Zuschuss in Höhe von 70 000 Euro. Das wirtschaftlichste Angebot lag bei rund 93 000 Euro für den Austausch von 143 Kugellampen gegen energiesparende Trilux-Laternen. Damit wären rund die Hälfte der Lampen auf dem Gemeindegebiet ausgetauscht. Die Energieeinsparungen würden laut Bürgermeister Willibald Freihart 1600 Euro pro Jahr betragen. Der Gemeinderat stimmte zu.

Utzmemminger Wasserleitungen werden digital überwacht

Nachdem bereits seit 2014 die Wasserleitungsnetze von Goldburghausen und Pflaumloch digital überwacht werden und die Gemeinde gute Erfahrungen mit dieser Technik gemacht hat, soll nun auch das Wasserleitungsnetz in Utzmemmingen an zwei Messstellen digital überwacht werden. Dadurch könne man frühzeitig Wasserverluste erkennen und lokalisieren. Der Auftrag wurde für knapp 27 000 Euro vergeben.

Auch die Kommunalwahl im Mai 2019 beschäftigte den Gemeinderat. Nach der Gemeindeordnung richten sich die Anzahl der Sitze im Gemeinderat nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Teilgemeinde. Nach dieser Vorgabe verteilen sich die Sitze künftig so: Pflaumloch wie bisher fünf Sitze, Utzememmingen sechs(bisher fünf) und Goldburghausen ein Sitz (bisher zwei). Da sich aber die im Eingemeindungsvertrag festgelegte Sitzverteilung bewährt hat, beschloss der Rat, die Sitzzahl zu belassen. Sollte es in Zukunft zu größeren Differenzen der Einwohnerzahl kommen, will man diese durch ein Zusatzmandat ausgleichen.

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