Riesbürger bekommt silberne Ehrennadel des WJV

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 Günther Öttwös und Martin Bobert
Günther Öttwös und Martin Bobert (Foto: Christine Öttwös)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Keine Wahlen aber eine hochkarätige Ehrung hat unter anderem die Mitgliederversammlung des WJV (Württembergischer Judo Verband) geprägt, die im Bürgerzentrum in Waiblingen stattfand. 35 Vereine haben ihre Vertreter geschickt. Besonders für Günther Öttwös vom JST Riesbürg hat sich die Anreise gelohnt. Ihm wurde vom WJV Präsidenten, Martin Bobert, für seine jahrelangen Verdienste um den Judosport die silberne Ehrennadel verliehen.

Günther Öttwös widmet sich seit seinem 16ten Lebensjahr dem Judosport. Unter anderem wurde Öttwös mehrfacher Deutscher Meister, kämpfte in der ersten Bundesliga, nahm an einigen internationalen Turnieren teil und auch an den Militärweltmeisterschaften. Sein größtes und auch prägendstes Turnier, welches er bestritt, waren die Weltmeisterschaften, bei diesen er Kämpfe gegen beispielsweise den brasilianischen Nationaltrainer für sich entscheiden konnte.

Abgesehen davon, dass Öttwös sich durch zahlreiche Turniere einen Namen im Judosport gemacht hat, leistete er auch viel um diese Sportart in der Gegend bekannt zu machen. 1994 gründete er die Abteilung Judo im ortsansässigen Verein. 2003 gründete er den JST Riesbürg, einige Jahre später, war der JST Grundstückseigentümer mit zwei Häusern. Es gibt kaum Vereine, die auch als Vermieter fungieren, jedoch ist dies eine der sichersten Einnahmequellen und das wusste der JST schon vor Jahren und schnappte natürlich zu, als das Grundstück verkauft wurde.

Ein Haus, mit vier Wohnungen, wurde zur Vermietung renoviert und saniert. Das zweite Haus, beinhaltet eine Mietswohnung, die restlichen drei Wohnungen wurden für den Vereins- und Trainingsbetrieb umgebaut. Der JST Riesbürg ist ein kleiner, familiärer Verein der jedoch ständig am Wachsen ist.

Günther Öttwös hat es durch sein riesiges Engagement durchaus voll und ganz verdient, die Ehre des WJV erhalten zu haben. Er hat viel bewegt, jedoch ist laut ihm, noch nicht alles erreicht. Es bleibt abzuwarten, was dieser kleine Verein die kommende Jahre noch auf die Füße stellt.

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