Trauer um „Linde“-Gastwirt Ferdinand Rister

Ferdinand Rister
Ferdinand Rister (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Auf dem Ellwanger Friedhof Sankt Wolfgang wurde der frühere Saverwanger Gastwirt Ferdinand Rister zu Grabe getragen. Er war im Alter von 82 Jahren an seiner langen und schweren Krankheit verstorben. In der Trauerfeier fand Pfarrer i. R. Hermann Dörflinger für die Ehefrau und die Angehörigen des Verstorbenen sehr persönliche Worte und blickte auf dessen Leben zurück. Beruflich war Ferdinand Rister bei der EnBW-ODR in Ellwangen, damals noch UJAG, als Industriekaufmann langjährig beschäftigt.

Zusammen mit seiner Ehefrau Hedwig hat Rister auch die elterliche Gastwirtschaft „Linde“ in Saverwang weitergeführt. Pfarrer Dörflinger nannte Ferdinand Rister außerdem einen Jäger mit Leib und Seele, der in seiner Liebe zur Natur und zur Schöpfung aber auch ein großer Heger gewesen sei.

Tief verwurzelt im Glauben habe er sich in seinem Leben ein großes Vertrauen auf Gott zu eigen gemacht. Bei der Trauerfeier waren auch Vertreter der Sängergruppe Saverwang mit ihrer Vereinsfahne anwesend. Der Sängergruppe-Vorsitzende Josef Hügler sprach für den Verein der Gattin sein Mitgefühl aus. In seinem Nachruf griff er bis zur Gründung des Vereins zurück. 1958 nämlich war Ferdinand Rister bei den 17 Männern dabei, die die Sängergruppe Saverwang gegründet haben, im Wirtshaus seiner Eltern.

Rister war in der Folge über 55 Jahre lang Tenorsänger im Männerchor und ebenso lang als Vereinswirt auch ein großzügiger Gastgeber für den Verein. Sogar die Bemühungen des Vereins für ein Dorfhaus habe Rister mit seiner Mitwirkung im Förderverein Dorfhaus unterstützt, als erkennbar wurde, dass die Schließung des Gasthauses nahte. Für seine Leistungen im Verein war Ferdinand Rister bereits schon 2001 zum Ehrenmitglied der Sängergruppe ernannt worden.

Die Sängergruppe Saverwang verabschiedete sich mit einer Blumenschale von ihrem Ehrenmitglied.

Meist gelesen in der Umgebung

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Lockdown

„Bundes-Notbremse“: Was sich an den Corona-Regeln in Baden-Württemberg und Bayern ändert

Der Bundestag hat die sogenannte "Bundes-Notbremse" beschlossen. Zwar muss der Bundesrat am Donnerstag noch zustimmen, bevor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterschreiben kann, die Zustimmung der Länder gilt aber als Formsache.

Die Erweiterung des Infektionsschutzgesetzes sieht einheitliche Corona-Maßnahmen vor. 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Regeln:

Ab wann gilt die Notbremse?

Impftermin-Ampel: Hier finden Sie freie Impftermine in der Region

Die Zwangspause ist vorbei: Wochenlang hat die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zu Jahresbeginn Menschen bei der Buchung von Impfterminen unterstützt. Der Erfolg war groß. Doch als die Schere zwischen den wenigen Impfstoff-Lieferungen und der starken Nachfrage nach Terminen immer größer wurde, musste der Service für einige Wochen eingestellt werden.

Das ist jetzt vorbei, die Impftermin-Ampel ist wieder da. Sie zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt.

Aufregung im Bodenseekreis: Mitgebrachter Selbsttest reicht nicht aus für den Friseur

Groß war die Aufregung am Dienstag bei den Friseuren im Bodenseekreis: Nach der neuen Coronaverordnung dürfen sie nur den Kunden die Haare schneiden, die einen aktuellen, negativen Schnelltests nachweisen können.

Dabei reicht – anders als in der SZ am Dienstag berichtet – ein mitgebrachter, selbst durchgeführter Test nicht aus. Darauf weist der Fachverband der Frisöre und die Kreishandwerkerschaft hin.

Private Selbsttests nicht zulässig „Der Schnelltest muss in einem Testzentrum oder in einer Teststelle durchgeführt ...

Mehr Themen