Sternwanderung der Rainauer Schulen

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IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Zum ersten Mal haben die Grundschulen von Dalkingen und Schwabsberg das Martinsfest nach einer Sternwanderung mit nahezu 200 Teilnehmern im Limestor gefeiert. Dieses bot eine imposante Kulisse für das Martinsspiel.

Dass der heilige Martin noch römischer Soldat war, als er seinen Mantel mit dem Bettler am Stadttor von Amiens teilte, wurde jedem klar, der zum Limestor kam. Denn dort begrüßten ihn vier Dalkinger Kinder als Limestor-Wachen, welche die Limes-Cicerones originalgetreu mit Römerrüstungen ausgestattet hatten. Sankt Martin saß als römischer Soldat schon startklar auf dem Islandpony Yra von Theo Kollmannthaler aus Neuler und auch der Bettler in Rupfen hatte schon Stellung bezogen.

Pastoralreferentin Hildegard Seibold erzählte im Gottesdienst, der von den Schülern musikalisch mitgestaltet wurde, anhand einer alten Martinslaterne von wichtigen Stationen im Leben des Heiligen: wie er römischer Soldat war, seinen Mantel mit dem frierenden Bettler teilte, sich taufen ließ und den Soldatendienst aufgab, Wie er später als Mönch lebte und das erste Kloster des Abendlands gründete, wie er sich versteckte, als ihn die Leute zum Bischof machen wollten, von den Gänsen verraten wurde und dann doch das Bischofsamt übernahm und segensreich gewirkt hat. „Ein Vorbild wahrer Gottes- und Nächstenliebe.“

Der Höhepunkt war natürlich das Martinsspiel, das zwei Schwabsberger Drittklässlerinnen eingeübt hatten, und die Hefeteiggänse der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Martinus Schwabsberg, die der Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Max Vogelmann, zum Schluss an alle verteilte, an die vielen Rainauer Kinder und Erwachsenen und an die Gäste von außerhalb. Theo Kollmannthaler aus Neuler und Heidrun Heckmann, die Museumsbeauftragte des Landratsamts hatten es sich nicht nehmen lassen mitzufeiern.

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