Ortsbaumeister Anton Ernsperger, Hauptamtsleiter Stefan Rieger und Bürgermeister Christoph Konle bei der Gemeinderatssitzung im
Ortsbaumeister Anton Ernsperger, Hauptamtsleiter Stefan Rieger und Bürgermeister Christoph Konle bei der Gemeinderatssitzung im Schwabsberger Rathaus (Foto: Halbig)
Dorothea Halbig

Der Bedarf an Kindergartenplätzen hat im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung in Rainau gestanden. Rechnerisch fehlen der Gemeinde zum 1. September sieben Plätze.

Eingangs der Sitzung ist Alfred Wieser als neues Ratsmitglied durch Rainaus Bürgermeister Christoph Konle verpflichtet worden. Zur Bürgerfragestunde waren einige Frauen gekommen, die ihre Fragen bereits im Vorfeld angebracht hatten. Sie wollten sich anhören, was der Gemeinderat zu den Kindertageseinrichtungen in Rainau zu sagen hatte. Die Kindergartenbedarfsplanung für das Jahr 2019 / 2020 stellten Claudia Beikirch, Leiterin der Einrichtung in Dalkingen, und Gerhard Staudenecker als Vertreter des Trägers vor.

Die Nachfrage nach Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten oder einer Ganztagsbetreuung ist groß. Ebenso ist der Andrang nach Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren ungebrochen. In Rainau stehen dafür diverse Betreuungsformen zur Verfügung. So gibt es zum 1. September 161 Kindergartenplätze. Plätze sind allerdings nicht mit Kindern gleichzusetzen: 107 Kinder belegen 112 dieser Plätze. Für das Kindergartenjahr 2019 / 2020 stehen somit noch 49 Plätze in Rainau zur Verfügung. Rein rechnerisch fehlen sieben Kindergartenplätze in Rainau.

Da es sich bei der Gemeinde Rainau um eine Ausgleichsstockgemeinde handelt, müssen die Elternbeiträge nach dem Landesrichtsatz beschlossen werden. Ein kostenloses Betreuungsangebot sei nicht möglich, da Leistungen aus dem Ausgleichsstock an gewisse Forderungen gebunden sind. Der Beschluss über die Elternbeiträge nach Landesrichtsatz wurde mit einer Gegenstimme gefasst.

Weiter wurde eine neue Polizeiverordnung vorgestellt, da die bestehende Verordnung für das Erholungsgebiet Rainau-Buch und Umgebung aus dem Jahre 1998 durch Zeitablauf außer Kraft getreten ist. Viele Punkte wurden von der alten Verordnung übernommen, allerdings gibt es auch Neuerungen.

Keine mitgebrachten Grills am Bucher Stausee

Beispielsweise soll das Grillen mit Einweg- oder mitgebrachten Grills am Bucher Stausee verboten sein. Wegen erhöhter Brandgefahr, bei heißem und trockenen Wetter, darf nur an ausgewiesenen Feuerstellen gegrillt werden. Aus dem Gemeinderat kamen weitere Vorschläge wie die Einrichtung von mehreren ausgewiesenen Grillstellen sowie von Entsorgungsorten für Glutreste. Da die Polizei nicht alles abdecken kann und ihre Kräfte auf das Gebiet um den See fokussieren wird, soll ein Ortspolizist eingestellt werden.

Weiter gab Bürgermeister Konle bekannt, dass der Spielplatz in Weiler mithilfe eines internationalen Workcamps umgesetzt wird. Hierfür bat er auch um die Beteiligung der Vereine, um internationale Begegnungen zu schaffen.

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