Dalkingen hat einen Stausee

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Zwischen der Pfarrkirche Sankt Nikolaus und der Siedlung entlang der Sechtastraße ist in Dalkingen eine große Seenlandschaft ent
Zwischen der Pfarrkirche Sankt Nikolaus und der Siedlung entlang der Sechtastraße ist in Dalkingen eine große Seenlandschaft entstanden. (Foto: Martin Bauch)
Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

Zwischen der Pfarrkirche Sankt Nikolaus und der Siedlung entlang der Sechtastraße ist in Dalkingen eine große Seenlandschaft entstanden. Die Röhlinger Sechta führt zwar viel Wasser, ist aber nicht der Grund für die große Überschwemmungsfläche.

Autofahrern und Fußgängern, die aus Richtung Ellwangen kommend nach Dalkingen fahren oder laufen, bietet sich seit einigen Tagen ein fast schon idyllisches Bild. Auf der Ellwanger Straße, die zum Dorf hinunterführt, kann der aufmerksame Beobachter zwischen den Wohnhäusern im weitläufigen Umfeld der Pfarrkirche Sankt Nikolaus eine neue Seenlandschaft entdecken. Die starken Regenfälle in den letzten Tagen haben zu diesem besonderen Naturereignis geführt. Auch die angrenzende Röhlinger Sechta führt sehr viel Wasser, ist aber nicht der Grund, warum ein großer Teil der Wiesenfläche zwischen der Pfarrkirche und der Wohnsiedlung entlang der Sechtastraße überflutet ist.

Das Wasser fließt überwiegend von den Wiesen, entlang der Hänge hinunter zur Sechtaaue und sammelt sich dort. Die Wiesenflächen sind Teil eines Hochwasserschutzgebietes, die genau für diesen Zweck angelegt wurden, um große Wassermassen vorübergehend aufzunehmen, ohne Schäden im Umfeld und der Wohnbebauung anzurichten. Der kleine „Stausee“ von Dalkingen hat mittlerweile auch eine landwirtschaftliche Verbindungsstraße überflutet.

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