Richard Burger geht in den Ruhestand

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Richard Burger ist am Oberkochener Ernst-Abbe-Gymnasium verabschiedet worden. Das Foto zeigt von links: Bürgermeister Peter Tra
Richard Burger ist am Oberkochener Ernst-Abbe-Gymnasium verabschiedet worden. Das Foto zeigt von links: Bürgermeister Peter Traub, Richard Burger mit seiner Frau, Hans-Ulrich Wörner und Kerstin Faisst. (Foto: Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen)
Aalener Nachrichten

Ein verdienter Lehrer, Fachvorsitzender und Abteilungsleiter geht in Pension: Richard Burger ist am Oberkochener Ernst-Abbe-Gymnasium verabschiedet worden.

Burger begann seinen Schuldienst 1983, nachdem er das Referendariat in Esslingen und am THG in Aalen beendet hatte. Seine erste Anstellung erhielt er in Schwäbisch Gmünd und stellte von dort den Versetzungswunsch nach Oberkochen. Über einige Jahre arbeitete er je zur Hälfte in Oberkochen und Heidenheim. Schwäbisch Gmünd und Heidenheim kam er ans Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen wurde er zum Abteilungsleiter berufen.

Burgers besonderes Verdienst besteht darin, seiner Schule zu jeder Zeit mit ganzer Kraft und vollem Engagement zur Verfügung zu stehen. Als Fachvorsitzender Mathematik und Physik organisierte er die Sammlung der Experimentiergeräte. Als Abteilungsleiter unterstanden ihm unter anderem der Finanzhaushalt der Schule sowie die Hausaufgabenbetreuung sowie das Programm „Schüler helfen Schülern“.

Jedoch schlägt sein Herz vor allem für seine Schüler. Mit Fachverstand und Humor wusste er Generationen von Schülern für Mathematik und Physik, aber auch Astronomie begeistern. Auch diverse Studienreisen leitete er. So fuhr er jährlich mit den Neuntklässlern nach Berlin und verabredete am Rande der Besichtigung des Bundestags Gespräche mit Politikern wie Wolfgang Schäuble.

Der Grad der Achtung und Beliebtheit Richard Burgers unter Schülern zeigt sich besonders darin, dass er in den vergangenen Jahren von den Abiturienten kontinuierlich für die Rede zum Abiturball angefragt wurde. Ebensolche Anerkennung verdiente er sich in diversen Ehrenämtern in der Gemeinde, bei denen er stets zum Wohle seiner Schule agierte.

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