Oberkochen dell’Arte: Viel Applaus für Calmus Ensemble

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Das Leipziger Calmus Ensemble bot in Oberkochen geistliche Vokalmusik vom Feinsten.
Das Leipziger Calmus Ensemble bot in Oberkochen geistliche Vokalmusik vom Feinsten. (Foto: Edwin Hügler)
Edwin Hügler

Mit geistlicher Musik vom Feinsten hat das Calmus Ensemble aus Leipzig die Zuhörer unter dem Titel „Weihnacht a cappella“ in der voll besetzten Versöhnungskirche begeistert. Es erklangen Melodien aus sechs Jahrhunderten und sieben Ländern.

Das Calmus Ensemble bilden Stefan Kahle (Alt), Ludwig Böhme (Bariton), Tobias Pöche (Tenor), Manuel Helmeke (Bass) und Anja Pöche (Sopran). Das Ensemble feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Für Oberkochen dell’Arte hatte es ein Programm mit den schönsten Weihnachtsliedern zusammengestellt.

Jedes Ensemblemitglied verfügt über ein herausragendes sängerisches Potenzial, beeindruckend ist aber auch die Harmonie, Homogenität und das breitgefächerte Repertoire des Quintetts. Nicht umsonst sind die Leipziger jüngst mit dem Opus-Klassik-Preis ausgezeichnet worden.

Schon beim Einzug unter den Klängen von „Veni Emanuel“ wirkten die Zuhörer berührt. Diese hohe Emotionalität zog sich wie ein roter Faden durchs ganze Konzert. Das von leisen, bedächtigen Tönen geprägte „Nun komm der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach verbreitete eine andächtige Stille. Auch die Choral-Collage „Contrapunkte“ passte in dieses musikalische Genre.

Die ganze Schönheit geistlicher Musik

Die ganze Schönheit geistlicher Musik entfaltete sich bei „Mirabile Mysterium“ von Jacobus Gallus und bei dem sehr innigen „O magnus Mysterium“ von Francis Poulenc. Nicht zu kurz kamen traditionelle deutsche Weihnachtslieder wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „O Tannenbaum“. Eher fröhliche Akzente setzten „Hark! The Herald angels sing“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und das Traditional aus Irland „Wexford Carol“.

„De tierra lejana venimos“ aus Puerto Rico und das argentinische „Le Peregrination“ brachten unbändige Freude temperamentvoll zum Ausdruck. Mit „Jingle,bells“ in einem erfrischenden Arrangement beendete das Calmus-Ensemble das Programm. Doch das Publikum ließ nicht locker. So folgten ein ukrainisches Volkslied und „Dreaming on a white Christmas“ als Zugabe.

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