Hundehalter müssen für ihre Vierbeiner jetzt mehr zahlen

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 Hundehalter müssen für Vierbeiner in Oberkochen jetzt mehr zahlen.
Hundehalter müssen für Vierbeiner in Oberkochen jetzt mehr zahlen. (Foto: Harry Melchert)
Edwin Hügler

Schlechte Nachrichten für Hundehalter in Oberkochen: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, die Hundesteuer von bisher 60 auf 72 Euro pro Hund zu erhöhen.

Halter von Kampfhunden zahlen statt bisher 450 Euro jetzt 540 Euro für den ersten Hund und 648 Euro pro weiteres Tier. Nach Auskunft von Bürgermeister Peter Traub werden in Oberkochen lediglich fünf Kamphunde gehalten.

Eine Veränderung gibt es auch bei der Vergnügungssteuer für Geldspielgeräte mit Gewinnmöglichkeit. Diese werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben in Zukunft nicht mehr pauschal, sondern umsatzabhängig mit fünf Prozent vom Spieleinsatz besteuert.

Anpassen wird die Stadt auch ihre Verwaltungsgebührensätze. Die neuen Gebühren sehen einen größeren Handlungsspielraum für die Verwaltung vor. Bürgermeister Peter Traub versprach in diesem Zusammenhang, dass die Stadt nicht übermäßig an der Gebührenschraube drehen werde.

Für die CDU-Fraktion beantragte Walter Hausmann durch ein Fachbüro prüfen zu lassen, ob ein Bebauungsplanänderungsverfahren für die Innenstadt sinnvoll sei. Man könne darüber nachdenken, höhere Bauwerke oder Vollgeschosse im Dachausbau zuzulassen, um mehr Wohnraum im innerstädtischen Bereich zu schaffen.

Über den Antrag soll in einer der nächsten Sitzungen des Gemeinderates beraten werden.

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