Das Publikum erlebt im Mühlensaal in Oberkochen einen äußerst unterhaltsamen Abend

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 Paul Hug bei seinem Gastpiel im Mühlensaal in Oberkochen.
Paul Hug bei seinem Gastpiel im Mühlensaal in Oberkochen. (Foto: Hügler)
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Preisfrage: Wer ist in Oberkochen musikalisch zu Gange, wenn das Publikum vierstimmig singt „Himbeergsälz, O Himbeergsälz, du bis das Beste auf der Welt!“? – Paul Hug natürlich. Auch diesmal hat das Oberkochener Original bei einem nostalgischen Liederabend im Mühlensaal die Zuhörer prächtig amüsiert und immer wieder zum Mitsingen animiert.

Der 68-Jährige hat das Herz am rechten Fleck und erzählt viele Geschichten rund um seine Kindheit und Jugend in Oberkochen. „Wenn i mi bsenn, kommt mir manches en da Senn“, lautet seine Devise oder auch „Altwerden ist Gottes Gunst, Jungbleiben ist eine Kunst“. So besingt Hug seine Oma, die stets weise und besonnen war, genauso wie seinen Opa, einen tapferen und ehrlichen Mann.

Beim Lied über die Prozession erfährt das Publikum, dass Hug einmal Pfarrer werden wollte – immerhin hat er es bis zum Schulmeister geschafft. Sein Lebensmotto: Stell dein Ego hintenan, es kommt auf die Gemeinschaft und die Liebe an.

Alte Erinnerungen weckt Hug auch an die Glanzzeiten des FCO und des Boxclubs und an die Zeit als er bei „Atletico Katzenbach“ mitkickte. In seiner Kindheit hat Hug schon einmal in der Nacht mit der Edeltraud „Doktorles“ gespielt und nach einer Bilderschau mit Land und Leuten aus der alten Stadt am Kocher singen alle zum Schluss das Oberkochern Lied: „Da komm i her, aus unserer schönen Stadt mit Wäldern rings umher, und öfters bin i au a bißle stolz, denn wir sind gnschitzt aus Oberkochener Holz.“

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