Bürger freuen sich auf Oberkochens neue Mitte

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 Architektin Magdalena Bloss (Zweite von rechts) informierte die Teilnehmer der Besichtigung über die Pläne für die neue Mitte i
Architektin Magdalena Bloss (Zweite von rechts) informierte die Teilnehmer der Besichtigung über die Pläne für die neue Mitte in Oberkochen. (Foto: Edwin Hügler)
Edwin Hügler

30 interessierte Bürger sind auf Einladung des CDU-Stadtverbandes zur Besichtigung der Baustelle der „Neuen Mitte“ in Oberkochen gekommen. Es soll hier ein Platz entstehen, der einerseits eine hohe Aufenthaltsqualität bietet, andererseits aber auch den Kocher erlebbar macht.

Nach Mitteilung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Martin Balle investiert die Stadt immerhin 2,8 Millionen Euro in die „Neue Mitte“ zwischen der katholischen Kirche und der Stadtbibliothek.

„Oberkochen fehlt bisher ein klassischer Platz in der Stadtmitte“, sagte die für das Projekt zuständige Architektin Magdalena Bloss und betonte, dass auf dem neuen Platz der Wochenmarkt, ein Weihnachtsmarkt und auch das Stadtfest stattfinden können. Die mit Pflaster, einer Grünfläche, einem Wasserspiel und mit vier zehn bis zwölf Meter hohen Bäumen ausgestattete „Neue Mitte“ biete einen angenehmen Aufenthaltsort für alle. Man sei bewusst von der ursprünglich geplanten Bebauung an der Straßenseite abgerückt.

Neben dem ruhigen Ambiente sei der offene Zugang zum Kocher ein ganz wesentliches Gestaltungsmerkmal. Man binde diesen Fluss in die Architektur des Platzes mit ein. Wie weiter zu erfahren war, soll die Mauer an der katholischen Kirche möglichst naturnah saniert werden und einen Durchbruch erhalten, so dass von der „Neuen Mitte“ aus auch die Kirche zugänglich wird. Dadurch werde die Kirche aufgewertet, meinte die Architektin. Eine Gasse führt auch zum Mühlenareal.

Die Teilnehmer der Besichtigung zeigten sich beeindruckt von der Gesamtkonzeption; es war schon eine Vorfreude auf die „Neue Mitte“ zu spüren. Der Platz soll im November fertiggestellt werden, die Bepflanzung erfolgt dann im Frühjahr 2020.

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