Ein Hotel entsteht in Modulbauweise

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Ähnlich wie mit Lego-Bausteinen werden die einzelnen Module des „Second Home Hotel“ in Nördlingen zusammengesetzt.
Ähnlich wie mit Lego-Bausteinen werden die einzelnen Module des „Second Home Hotel“ in Nördlingen zusammengesetzt. (Foto: Blankenhorn)

/ Kirchheim (jubl) - Die Geschäftspartner und Gastronomen Doris Hihn und Florian König aus Kirchheim beobachten gespannt, wie das Second Home Hotel in Nördlingen Gestalt annimmt. „Am Freitag wurden die ersten der 48 Holzmodule geliefert“, so Florian König beim Interview. „Ende der Woche wird das ganze Hotel mit drei Obergeschossen und 45 Zimmern fertig sein.“

„Wir haben lange Zeit nach einer geeigneten Firma gesucht, bis wir schließlich bei der Zimmerei Kaufmann aus dem Bregenzerwald gelandet sind“, erklärt Doris Hihn. „Das sind die Spezialisten im Bereich modularer Hotelbau. Dennoch verbleibt rund die Hälfte der Bausumme in der Region. Die Rohbauarbeiten sowie die gesamten Leistungen der Haustechnik wurden an regionale Unternehmen vergeben.“

Wie kam es zum Entschluss, in Nördlingen ein Viersternehotel zu errichten? „Als wir noch Pächter des Rieslings waren, haben wir von unseren Kunden vermehrt gehört, dass es in Nördlingen und Umgebung trotz eines hohen Bedarfs keine adäquaten Übernachtungsmöglichkeiten gebe“, so Doris Hihn. „Bei der Stadt haben wir offene Türen eingerannt und wurden, wo es ging, unterstützt. Nach längerer Suche haben wir uns für das Grundstück am Luntenbuck entschieden. Man kann zu Fuß in fünf Minuten die Altstadt erreichen, ebenso aber auch die Gewerbegebiete und die B25. Jetzt freuen wir uns auf die Eröffnung im Herbst“, führt sie weiter aus.

Wann genau diese sein wird, das ist noch nicht festgelegt. „Wir haben uns Mitte November als Ziel gesetzt“, erklärt Florian König.

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