Der Chor Sonum Laudate Gaishardt mit Dirigent Benjamin Samul und Christine Kutter am E-Piano beendete mit dem Weihnachtskonzert
Der Chor Sonum Laudate Gaishardt mit Dirigent Benjamin Samul und Christine Kutter am E-Piano beendete mit dem Weihnachtskonzert seine Aktivitäten zum fünfjährigen Bestehen. (Foto: Josef Lehmann)
Josef Lehmann

Mit dem „Himmlischen Adventsjodler“ hat der Chor Sonum Laudate Gaishardt die zahlreichen Besucher des Weihnachtskonzerts in der Sankt-Vitus-Kapelle am Vorabend des Dreikönigsfestes begrüßt. Das Weihnachtskonzert nach Weihnachten ist eine Tradition des noch jungen Chors und hat durchaus seine Berechtigung, derweil sich aus liturgischer Sicht die Weihnachtszeit von Heiligabend bis Epiphanias, dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar, erstreckt.

Der Chor beendete mit dem Konzert seine Aktivitäten zum fünfjährigen Bestehen und der Vorsitzende Bernd Funk begrüßte in der übervollen Kapelle neben den Besuchern auch die Gäste vom Männergesangsverein Eggenrot. Chorleiter Benjamin Funk von Sonum Laudate übernahm die Moderation und Ansage der Lieder. Sein gemischter Chor unter Begleitung von Christine Kutter am E-Piano intonierte „Wir drei Könige“, mit der Hoffnung, „der Stern strahlt in tiefer Nacht und möge uns leiten“. Das Hoffen auf einen „Winter, der Stadt und Land einhüllt“ von Maierhofer wurde rechtzeitig zum Konzert mit einem Wintereinbruch und Schnee in Hülle und Fülle erfüllt: „Schnee ist’s und die Ruhe tut gut“.

Impuls fürs neue Jahr

Ein Impuls für das neue Jahr gab der Chor mit der Lesung der Geschichte der zwei Mönche, die nach langer Wanderung und der Suche nach dem Ort des Glücks wieder am Ausgangsort ankamen, „den Gott ihnen zugewiesen hatte“. Fazit: Das Glück findet man nicht am Ende der Welt, sondern bei sich selbst. Eine schöne Anregung für 2019, unterstützt durch eine Fotografie von Simone Seizer im Programmheft des Abends.

„Wenn die Glocken erklingen“ sang der Chor gemeinsam mit den Besuchern, bevor der MGV Eggenrot unter Leitung von Markus Kuhn die Regie übernahm. Nach „Nimm dir Zeit zum Leben“, als Vorsatz für das Neue Jahr und „Weisser Winterwald“ als Beschreibung der aktuellen Wetterverhältnisse wurde das Lorenz Maierhofer-Festival fortgesetzt. Was wäre Weihnachten ohne die Lieder von Maierhofer: „Es naht ein Licht“, „S’ wintert schon eina, ’s is kalt“ und „Denk ’amal außi heut“ wurde von den kräftigen Männerstimmen intoniert.

Vor dem Schlussvortrag von Sonum Laudate bedankte sich Natalie Ernst vom Roten Kreuz für die zu erwartenden Spenden, welche den Kindertisch und die Betreuung unterstützen sollen. Der Chor wagte sich nun an anspruchsvolles Liedgut. „This is the day“, 2011 von John Rutter zur Hochzeit von Prinz William und Kate komponiert, wurde vorgetragen und „Denn er hat seinen Engel befohlen“, die Motette aus dem Oratorium von Mendelssohn. Zuletzt folgte das jazzige „Down in Bethlehem, ist das Jesuskind geboren“, wieder von Maierhofer. Als Zugabe nach reichlichem Beifall gab’s das bekannte Marien-Wiegelied.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen