Michael Rehe hat 125 mal Blut gespendet

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 Neulers Bürgermeisterin Sabine Heidrich (Zweite von links) strahlt mit den geehrten Blutspendern. Vierter von links: Michael Re
Neulers Bürgermeisterin Sabine Heidrich (Zweite von links) strahlt mit den geehrten Blutspendern. Vierter von links: Michael Rehe, der 125 mal Blut gespendet hat; jeweils ganz links und rechts die leitenden Verantwortlichen der DRK-Bereitschaft Neuler. (Foto: Sorg)
Hermann Sorg

14 Frauen und Männer aus Neuler sind für häufiges Blutspenden geehrt worden. Bürgermeisterin Sabine Heidrich hat diese Auszeichnungen erstmals vorgenommen.

Die Bürgermeisterin lobte die hohe Spendenbereitschaft der Neulermer: 15 Prozent der Bevölkerung machen hier mit und lassen sich „regelmäßig anzapfen“. In Zahlen ausgedrückt waren es im auslaufenden Jahr 465 Blutspender, darunter waren 13 Erstspender, wie die Bürgermeisterin betonte.

Heidrich dankte außerdem der DRK-Bereitschaftsgruppe Neuler für ihr großes ehrenamtliches Engagement.

Für zehnmal Blutspenden erhielten die Goldene Blutspenderehrennadel Stephanie Bolsinger, Ilona Kling, Thomas Rieck und Hanna Rupp. 25 mal gespendet haben Simon Bolsinger, Martin Gerstner, Thomas Kolb, Marco May, Berthold Schmid, Achim Winter und Carola Zenkert; sie bekamen die Goldene Ehrennadel mit Lorbeerkranz und der eingravierten Zahl 25.

Sonja Rathgeb hat 50 mal Blut gespendet, sie wurde mit der Golden Blutspenderehrennadel mit Eichenkranz und der eingravierten Zahl 50 geehrt.

Walter Rieger erhielt die gleiche Ehrennadel, aber mit der eingravierten Anzahl seiner Blutspenden: 75 mal war er dabei. Eine recht seltene Spendenzahl hat Michael Rehe erreicht: 125 mal spendete er Blut und hat damit sicher einigen Menschen zu einem längeren und würdigen Weiterleben verholfen, wie die Bürgermeisterin betonte.

Helfer-vor-Ort-Gruppe wird vorgestellt

Beim anschließenden Fachreferat stellte das Neulermer DRK-Mitglied Irmgard Schmid die neue Gruppe der „Helfer vor Ort“ (HvO) vor. Weil im ländlichen Raum die Anfahrtszeit von Rettungsfahrzeugen bis zum Einsatzort doch eine gewisse Zeit dauert – für Neuler sind es im günstigsten Fall rund zehn Minuten, Tendenz eher länger – sind solche Ersthelfer sehr erwünscht: Zum einen sind sie fachlich gut ausgebildet, sie haben Erfahrungen im Ersthelferbereich und sind mit einem Erste-Hilfe-Set ausgestattet.

Zum anderen bedeutet die schnelle Anwesenheit solcher Sanitätshelfer für die Betroffenen und deren Angehörige eine gewisse Beruhigung in einer Notfallsituation, weil schnell mit einer korrekten Erstbehandlung des Patienten begonnen werden kann.

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