1500 feiern mit den Südtiroler Spitzbuam

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 Die Südtiroler Spitzbuam heizten den Gästen am Pfingstsonntag in Schwenningen ein.
Die Südtiroler Spitzbuam heizten den Gästen am Pfingstsonntag in Schwenningen ein. (Foto: doha)
Dorothea Halbig

Etwa 1500 Besucher haben am Sonntag beim Schwenninger Dorffest, den Pfingstwiesen, mit den Original Südtiroler Spitzbuam gefeiert, getrunken und gelacht. Die fünfköpfige Gruppe spielt in dieser Konstellation mittlerweile seit 1986 zusammen und hat über 30 Fanclubs im deutschsprachigen Raum. Hubert Tumler, Helmut Eschgfäller, Kurt Tumler, Ewald Gasser und Thomas Wenter haben den Besuchern eingeheizt, die sich gern auf jedes „Prosit der Gemütlichkeit“ einließen.

In zünftiger Volksmusik-Manier motivierten die Spitzbuam die Besucher der Pfingstwiesen mit Hits wie „Schatzi, schenk mir ein Foto“, „Schenk mir dein Herz“,und „I sing a Liad für Di“ zum Tanzen auf den Bierbänken. Nach der Stärkung im Festzelt wurden die Dirndlröcke geschwungen. Aber nicht nur die Dirndl waren hier in Bewegung. Auch die kleinen Schiffschaukeln vor dem Festzelt schwangen ständig auf und ab.

In den letzten Jahren war der Ansturm zu groß

In diesem Jahr hatten die Veranstalter der Pfingstwiesen in Schwenningen ihr Konzept geändert. Für den Abend des Pfingstsonntags wurde bereits vor Ostern ein Kartenvorverkauf eingerichtet. Schon am ersten Tag waren praktisch alle verfügbaren Karten verkauft. Die Veranstalter hatten sich für diese Lösung entschieden, da in den vergangenen Jahren der Ansturm vor allem am Sonntag, dem Haupttag, zu groß geworden war. Lange Warteschlangen und enttäuschte Besucher, die wegen des zu vollen Zeltes abgewiesen werden mussten, waren die Regel. Florian Heinkelein aus Rosenberg, der die Pfingstwiesen in Schwenningen jedes Jahr besucht, erinnert sich: „Letztes Jahr um 20 Uhr wurden ganze Busse ja schon wieder weggeschickt, weil es zu voll war.“

Dieses Jahr funktionierte die Bewirtung im Festzelt sehr gut, die Bedienungen waren freundlich, entspannt und aufmerksam. Die Schlangen an den Kassen und den Toiletten waren erträglich. Man konnte am Sonntag rundum zufriedene Gesichter sehen. Alles in allem gibt die Bilanz den Veranstaltern recht: Die Stimmung am Sonntag war hervorragend und die Menschenmassen waren groß, aber nicht mehr erdrückend. Vermutlich wird es deshalb auch im kommenden Jahr einen Vorverkauf für den Pfingstsonntag geben.

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