Neresheimer Parteien bereiten sich auf Kommunalwahl vor

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 In Neresheim formieren sich die Parteien für die Kommunalwahl im Mai.
In Neresheim formieren sich die Parteien für die Kommunalwahl im Mai. (Foto: dpa)
Viktor Turad
Freier Mitarbeiter

Um Sitze im Neresheimer Gemeinderat werden sich, soweit bislang bekannt ist, außer CDU und SPD, die bereits im Stadtparlament vertreten sind, die Grünen bewerben. Bei den Freien Wählern ist noch alles offen. Sicher ist schon jetzt: Es wird im neuen Gemeinderat viele neue Gesichter geben, weil einige amtierende Stadträte nicht mehr zur Wahl antreten.

Bei der CDU steht bereits fest, dass Iris Wachter, Eberhard Rupp und Martin Schill nicht mehr kandidieren werden. Damit tritt in der Kernstadt nur noch der Fraktionsvorsitzende Martin Grupp wieder an. Der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Holger Fedyna ist sich jedoch sicher, dass die CDU wieder mit einer starken und vor allem vollen Liste, wie er sagt, vor die Wähler treten wird. Im Laufe des Monats März ist die Nominierungsversammlung geplant.

Klar ist auch, dass Bürgermeister Thomas Häfele sich auf der CDU-Liste um einen Sitz im Kreistag bewerben wird. Dabei wird es zu einer interessanten Konstellation kommen: Sein Amtsvorgänger Gerd Dannenmann will erneut für die Freien Wähler ins Kreisparlament einziehen.

Wie es bei den Freien Wählern im Neresheimer Gemeinderat weitergeht, ist noch offen. Nicht mehr kandidieren wird bei ihnen Stadtrat Berthold Birkle, auch der Fraktionsvorsitzende Lothar Köhl deutet an, dass er nach 30 Jahren seine kommunalpolitische Karriere wohl beenden wird. Weitermachen wollen dagegen Bruno Schwenninger, Germann Eberhardt und Stefan Schmid.

Bei der SPD bewirbt sich zwar Annerose Gillner nicht mehr. Für den Gemeinderat wird die Partei aber wieder eine Liste präsentieren, sagt Gillners Gemeinderatskollege Joachim Schicketanz. Keine SPD-Liste wird es jedoch für den Ortschaftsrat Dorfmerkingen geben. Die Grünen schließlich wollen, wie gestern ausführlich berichtet, zum ersten Mal in den Neresheimer Gemeinderat einziehen.

Im künftigen Neresheimer Gemeinderat haben, wie bisher auch, 16 Frauen und Männer Sitz und Stimme. Sechs von ihnen entsendet die Kernstadt Neresheim, drei Elchingen, jeweils zwei kommen aus Dorfmerkingen und Ohmenheim, während jeweils ein Sitz auf Kösingen, Schweindorf und Stetten entfällt. Die Wahlvorschläge müssen spätestens am 28. März im Rathaus vorliegen.

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