Londoner Studenten singen in Neresheim

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Jedes Jahr ein musikalischer Hochgenuss: die Konzerte der Royal Academy of Music in der Abteikirche Neresheim.
Jedes Jahr ein musikalischer Hochgenuss: die Konzerte der Royal Academy of Music in der Abteikirche Neresheim. (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Studenten der Royal Academy of Music aus London kommen auch in diesem Jahr wieder nach Neresheim. Sie werden bei Gottesdiensten in der Abteikirche zu hören sein. Und natürlich wird es auch wieder ein großes Abschlusskonzert geben – für das es allerdings nur noch ganz wenige Karten gibt.

„Die Engländer kommen“ – das ist eine Nachricht, die viele Musikbegeisterte aus nah und fern in helle Vorfreude auf ein Konzerterlebnis der besonderen Art in der Abteikirche Neresheim versetzt. Seit 1991 kommen Studenten und Professoren von Englands ältester Musikhochschule, der Royal Academy of Music aus London, jedes Jahr zu einer sogenannten Werkwoche in die Abtei Neresheim. Auch in diesem Jahr werden die Studenten vom 28. August bis 2. September die Gottesdienste in der Kirche durch musikalischen Beiträge bereichern.

Es gibt nur noch wenige Restkarten

Am Sonntag, 2. September, um 16 Uhr wird die wunderbare Barockkirche dann ihre Pforten für das Abschlusskonzert dieser Werkwoche öffnen. Dieses Konzert ist nahezu ausverkauft. Einige wenige Restkarten sind noch im Vorverkauf und an der Tageskasse erhältlich.

Unter dem Motto „Musik aus Spanien, Skandinavien und England“ haben die Professoren Patrick Russill (Leiter der Abteilung Kirchenmusik der Royal Academy of Music) und Dr. David Titterington (Leiter der Orgelabteilung der Royal Academy of Music) wieder ein äußert interessantes Programm zusammengestellt. Die Werke der spanischen Komponisten Sebastián Aguilera de Heredia, Tomás Luis de Victoria, Francisco Guerrero, Joan Cererols und Juan Cabanilles entstanden im 16. und 17. Jahrhundert.

Den Gegenpol bildet Musik aus dem 20. Jahrhundert der Komponisten Otto Olsson, Arvo Pärt, Niels la Cour, Benjamin Britten, Frank Bridge und Gerlad Frinzi. Ein Großteil der aufgeführten Werke ist der Gottesmutter Maria geweiht, deren Geburt am 8. September gefeiert wird. Die Kombination einer Programmauswahl exakt für den Aufführungsort, die hohe Professionalität der jungen Künstler und die Spiritualität, die Besucher und Künstler gleichermaßen berührt, machen den Reiz dieser Konzerte aus.

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