Kirchenkonzert in Elchingen war „Balsam für die Seele“

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 Die Elchinger Sankt-Otmars-Kantorei.
Die Elchinger Sankt-Otmars-Kantorei. (Foto: Hügler)
Edwin Hügler

Mit freudigen Lobpreisungen für den Herrn, aber auch mit feierlichen, sehr innigen Chorsätzen haben die OtmarsKantorei Elchingen und der Liederkranz Stetten die Zuhörer bei ihrem Konzert in der voll besetzen Kirche Sankt Otmar in Elchingen in ihren Bann gezogen.

Beide Chöre wirkten hoch konzentriert, imponierten mit einer klaren Aussprache und mit viel Gefühl für den jeweiligen Charakter der Kompositionen.

Den Auftakt gestaltete die Otmars-Kantorei unter der Leitung von Monika Huber mit dem feierlichen Taizé-Gesang „Confitemini Domino“. Es folgte die innige, musikalisch anspruchsvolle Motette „Locus iste“ von Anton Bruckner, bevor die Sängerinnen und Sänger das freudig-bewegte „Exultate, justi“ anstimmten. In diesen Kontext passte auch „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“. Eher melodisch geprägt waren die Lieder „Gib mir die richtigen Worte“ und „Ich danke meinem Gott“.

Der von Ursula Dehnke dirigierte Liederkranz Stetten erwies sich als harmonischer Klangkörper. Der Chor brachte zunächst das rhythmisch geprägte „Hallelujah“ zum Vortrag, verkündete dann „Gott, wir kommen zu dir“ und ließ dann das besinnliche „Es kommt die Zeit, der Himmel ist nicht weit“ folgen. Mit „Wohin sonst“ und mit „You raise me up“ endete der Konzertpart des Liederkranzes Stetten.

Popballaden von Johannes Oerding bis zu Tim Bendzko

Vollkommen andere Akzente setzte die Band TiNäF mit Popballaden. Das Repertoire reichte von „An guten Tagen“ von Johannes Oerding und dem träumerischen „A Million Dreams“ von Pink über das intensive „Oh my Love“ von Rea Garvey bis hin zum hoffnungsvollen „Hoch“ von Tim Bendzko.

Eine Bereicherung des Konzerts waren auch die Instrumentalstücke von Stefan Hahn-Dambacher an der Orgel und von Lucas Maier am Saxofon sowie eine Meditation, vorgetragen von Ulrich Schneider und Gertrud Weber.

„Das war Balsam für die Seele“, sagte Lioba Schwenninger in ihren Dankesworten und betonte, dass der Erlös des Konzertabends für die Gestaltung der Außenanlagen der Kirche verwendet werde.

Nach stehendem Beifall der Besucher sangen alle beteiligten Chöre gemeinsam die bewegende „Hymn of Sankt Patrick“ in der deutschen Fassung.

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