Guggamusigg Kalkstoi feiern 30. Geburtstag

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 Die Guggamusigg Kalkstoi der Narrenzunft Neresheim (NZN) kann auf 30 Jahre „Falschtonmusik“ zurückblicken. Darüber freuen sich
Die Guggamusigg Kalkstoi der Narrenzunft Neresheim (NZN) kann auf 30 Jahre „Falschtonmusik“ zurückblicken. Darüber freuen sich (von links): Präsidentin Dagmar Schwenk, Julia Grill, die Tochter von Wolfgang Pösselt, Bürgermeister Thomas Häfele, Obergugg Markus Neuhauser sowie Sandra Coers und Benjamin Mangold, die den Narrenorden in Gold erhielten. (Foto: Zurke)
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Die Guggamusigg Kalkstoi der Narrenzunft Neresheim (NZN) kann auf 30 Jahre „Falschtonmusik“ zurückblicken. Dies haben die Spieler mit ehemaligen, langjährigen Weggefährten am Samstagabend in der Härtsfeldhalle in Neresheim gefeiert.

Alle ehemaligen Aktiven wurden zu diesem Abend eingeladen. Diese haben sich zu einem kleinen Empfang vorab in der Mensa getroffen. So manch ehemaliger Spieler hatte sein Kostüm entstaubt und komplett oder teilweise angezogen. So hatte sich ein bunter, farbenprächtiger Haufen zum Feiern versammelt.

Benjamin Mangold, seit 20 Jahren musikalischer Leiter, erzählte aus den Anfangszeiten der Guggamusigg Kalkstoi und was Wolfgang Pösselt damit zu tun hatte. Pösselt, ein junger Grafiker aus Heidenheim, sei Anfang der siebziger Jahre in der Kunstgewerbeschule in Basel gewesen. Dort habe er die Basler Fastnacht kennengelernt. Als er auf die Ostalb zurückkam, sei er 1987 Mitbegründer der Oschtalb Ruassgugga, Schwoba Gwiddr und den Gmendr Gassafetza gewesen. Gemeinsam habe er mit der „AG Gmendr Fasnet“ 1984 das internationale Guggentreffen in Schwäbisch Gmünd aus der Taufe gehoben. Heute bringt diese Veranstaltung über 30 000 Menschen nach Gmünd, vermeldete Mangold.

Pösselt sei aber auch in Neresheim unterwegs gewesen und habe seinen Teil zur Gründung der Guggamusigg Kalkstoi beigetragen. Darüber hinaus habe er das Häs des Schneedone, auch bekannt unter dem Namen Schellennarr, begonnen zu entwerfen. Zur Jubiläumsfeier war Pösselt leider nicht selber erschienen, dafür aber seine Tochter Julia, die sechs Jahre bei der Guggamusigg Kalkstoi aktiv war.

Bürgermeister Thomas Häfele freute sich, dass so ein tolles Treffen zum Jubiläum zustande gekommen sei. Es sei schön zu sehen, wie sich Menschen nach vielen Jahren wieder treffen und gemeinsam zurückblicken und feiern. Sandra Coers (geborene Straub) und Eberhard Rupp seien seit 30 Jahren bei der Guggamusigg Kalkstoi dabei, so Häfele. Es sei eine Ehre zu diesem Anlass zu kommen, äußerte sich Präsidentin Dagmar Schwenk. Die Guggamusigg Kalkstoi vertrete seit 30 Jahren diesen Namen würdevoll. Für ihre aktive Zeit verlieh Dagmar Schwenk den Narrenorden in Gold an Sandra Coers (30 Jahre dabei) und Benjamin Mangold (20 Jahre).

Gemeinsam wurde anschließend in der Härtsfeldhalle mit vielen befreundeten Zünften gefeiert. Das bunte Programm bereicherten außer den Gästen natürlich auch die Guggamusigg Kalkstoi. Joachim Bißle, viele Jahre selbst aktiv und immer noch Unterstützer der Neresheimer Gugga, hatte dafür sogar extra sein Sousaphon eingepackt.

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