Den Atem der alten Dampfbahn spüren

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Viel Betrieb auf dem Bahnhofsplatz und der Museumsbahnstrecke.
Viel Betrieb auf dem Bahnhofsplatz und der Museumsbahnstrecke. (Foto: Archiv- Hannes Ortlieb)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Am kommenden Wochenende, 11. und 12. August, findet wieder die Bahnhofshocketse statt, das zentrale, große Sommerfest der Museumsbahn mit Oldtimern auf Schiene und Straße und dieses Jahr auch aus der Luft.

Los geht es am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr. Erstmals in der Vereinsgeschichte wird zur Hocketse auch ein Flugzeug-Oldtimer ausgestellt. Das Segelflugzeug vom Typ L- Spatz wurde 1956 vom Luftsportring Ebnat als Rohbau gekauft, selbst fertiggestellt und auf den Namen „Schwabenliesel“ getauft. Es ist seither ununterbrochen in Betrieb. Inzwischen befindet es sich in Privatbesitz des SWR-Wettermanns Michael Kost, der es den Luftsportlern für Flüge zur Verfügung stellt und auch für die Hocketse. Die Ausstellung erinnert an die Zeit der großen Flugtage in Elchingen, als die meisten Zuschauer noch kein Auto hatten und mit der Härtsfeldbahn anreisten.

Damals war der ganze Fuhrpark der Bahn in Regel- und Sonderzügen gefordert, um die vielen Fahrgäste zu bewältigen. Wie heute bei der Museumsbahn waren damals gerade neue moderne Triebwagen und -anhänger neben den dampflokbespannten Holzklassezügen im Einsatz.

Der Hocketse-Sonderfahrplan bietet stündliche Zugfahrten, abwechselnd zur geraden Stunde mit dem Triebwagenzug und zur ungeraden mit dem Dampfzug. An der Endstation Sägmühle besteht Anschluss an Oldtimer-Omnibus-Rundfahrten übers Härtsfeld. Der Lokschuppen ist bewirtschaftet, auf dem großen Platz gibt es die Mini-Dampfbahn. Foto: Hannes Ortlieb

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