Sportverein Lauchheim will Vereinsheim bauen

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Geehrte des SVL (vorne v. links) Bürgermeisterin Andrea Schnele, Christel Obele, Albert Kohler, Antonie Hauber, Alois Rettenmai
Geehrte des SVL (vorne v. links) Bürgermeisterin Andrea Schnele, Christel Obele, Albert Kohler, Antonie Hauber, Alois Rettenmaier und Vorsitzende Gabi May. (Foto: Franz Mayer)
Franz Mayer

Mit dem bevorstehenden Abriss der Alemannenhalle verliert der Sportverein Lauchheim sein Vereinsheim und hat beschlossen ein neues zu bauen. Vorstandsmitglied Wolfgang Wortmann hat das bei der Hauptversammlung des Vereins bekanntgegeben. Vorausgesetzt würden Eigenleistungen und Spenden, sagte Wortmann, ohne die könne das Werk nämlich nicht gelingen.

Er stellte auch Werteleitbilder vor, die man künftig im Übungs- und Spielbetrieb besonders beachten wolle. Kommunikationsfähigkeit, Respekt und Zuverlässigkeit zählen dazu. Gabi May, Vorstandsmitglied für Vereinsentwicklung, sagte der Vorstand könne nur verwalten. Dringend notwendig und vitales Interesse für den Bestand des mit 1051 weitaus größten Vereins der Stadt sei es aber, „frische und unverbrauchte Personen in den Vorstand zu integrieren, die ein Wir-Gefühl nach außen tragen“.

May dankte auch 34 Übungsleitern in unzähligen Abteilungen und Gruppierungen und einige gaben Einblicke in ihr Tun. Bürgermeisterin Andrea Schnele beleuchtete die „großen Jagstprojekte“, die in diesem Jahre begonnen werden. Zuversichtlich ist sie, dass der Sportplatzneubau für 630 000 Euro im nächsten Jahr fertig sein wird und dieses Jahr schon in dessen Nachbarschaft die Neugestaltung des Jagstlaufs beim Wehr und der Stadtpark. Das größte Projekt allerdings, der Neubau einer Mehrzweckhalle, für den bald Architektenentwürfe ausgelobt werden, habe noch „Unbekannte“ in seiner Realisierung. „Wenn alles gut geht, könnte die Mehrzweckhalle ein Jubiläumsgeschenk werden, wenn der SVL 2021 sein 75-jähriges Bestehen feiert“, sagte sie und dankte Peter Dolpp vom Vorstand als Partner der Stadtverwaltung.

Albert Kohler ist 60 Jahre beim SVL

Ehrenmitglied Albert Kohler wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Antonie Hauber, Gunhild Kern, Richard Knödler und Christel Obele. Für 40-jährige Mitgliedschaf wurden Karl-Heinz Deiss, Rita Enßlin, Eugen Feil, Sabine Hellinger, Gudrun Köhler, Martina Kohler, Alois Rettenmaier, Maria Sachs, Else Schlipf und Hildegard Utz geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Ehrungen Helga Grimm, Tobias Grimm, Andreas Maile, Jürgen Rühle, Birgitt Saur, Eugen Weber und Gisela Weber. Sonderehrungen für langjährige Übungsleitertätigkeiten erhielten Maritta Grundler, Monika Mayer, Gabriele Rühle und Karin Bihlmaier.

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