Nur wenige Straßen erhalten die Note „Sehr gut“

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Den Zustand des Lauchheimer Straßennetzes hat im vergangenen Jahr die Berliner Firma Eagle-Eye erfasst und ausgewertet. In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat Alexander Gumnior, Niederlassungsleiter von Eagle-Eye, das Ergebnis vorgestellt.

Ausgedrückt in Schulnoten haben nur wenige Abschnitte im 78 Kilometer umfassenden Straßennetz ein „Sehr gut“ bekommen. Den Großteil befand das „Adlerauge“ als „Noch befriedigend“ und zehn Prozent als „Ungenügend“. Auch Sanierungskosten wurden berechnet und ergaben als unbedingt notwendigen Aufwand von vier Millionen Euro verteilt auf die nächsten zehn Jahre und mehr als zehn Millionen Euro für eine Erneuerung. Für die Erfassung und Auswertung musste die Lauchheimer Stadtverwaltung 55 000 Euro aufbringen.

Der Geschäftsbereichsleiter Wasserwirtschaft beim Landratsamt Aalen, Oliver Huber, stellte gesetzliche Vorschriften über Wasserschutzgebiete für drei Brunnen des Gemeindeverwaltungs- und Wasserversorgungsverbandes Kapfenburg vor, die zum Jahresbeginn 2019 ausgewiesen sein sollen. Die Gemeinderäte Alois Briel, Andreas Thurner und Gerd Weber befanden die vorgesehenen Entschädigungen für die hiervon betroffenen Landwirte von zehn bis 40 Euro pro Hektar und Jahr, als einen „lächerlichen“ Betrag. Der Gemeinderat stimmte den behördlichen Vorstellungen mit der Auflage zu, kommunale und landwirtschaftliche Belange, soweit vertretbar, zu berücksichtigen. Ebenso gab es grünes Licht für die Erneuerung der bestehenden Chlorgasanlage beim Wasserwerk Westhausen, was dort mit 57 400 Euro zur Beratung ansteht.

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