Masken malen bei den Lauchheimer Bettelsacknarren

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 Masken malen war beim Tag der offenen Tür des Karnevalsvereins Lauchheim eine Attraktion für die Kleinen. Bisher kann sich der
Masken malen war beim Tag der offenen Tür des Karnevalsvereins Lauchheim eine Attraktion für die Kleinen. Bisher kann sich der Verein nicht über Nachwuchsmangel beklagen. (Foto: Franz Mayer)
fm und Franz Mayer

Bei einem Tag der offenen Tür haben die Lauchheimer Bettelsacknarren Einblicke in ihren Verein gegeben, in dem sich 160 Aktive das Jahr über auf ihre Auftritte in der Faschingssaison vorbereiten. Damit diese gelingen, bedarf es ständigen Trainings vor allem bei Garden, Tanzgruppen und Tanzmariechen, sagt Vorsitzender Paul- Dieter Hellinger.

„Klappern gehört zum Handwerk“, fügt er hinzu und so präsentierten sich beim Tag der offenen Tür alle Gruppen auf der Hofwiese des Vereinsheims in der Jagstaue. Dabei geht es dem Karnevalsverein mit 130 Kinder und Jugendlichen in Garden- Masken- und Showtanzgruppen noch recht gut, was den Nachwuchs betrifft. Doch merken einige der über 20 ehrenamtlichen Trainer und Übungsleiter, dass die Bindung an einen Verein weniger wird. Trotzdem arbeiten die Bettelsacknarren darauf hin, bald ihr 400. Mitglied zu begrüßen.

Sich an Fastnacht hinter einer Maske in der Öffentlichkeit zu bewegen, hat seinen Reiz. So sind die Gromberger Fräuleins die stärkste Gruppe des Lauchheimer Karnevalsvereins. Schwieriger sei es dagegen, das Männerballett aufrecht zu erhalten, sagt dessen Trainer Martin Dambacher. Seiner Erfahrung nach gebe es in der Männerwelt zwar viele Witzbolde, aber wenige Mutige, die sich trauten, sich auf die Bühne zu stellen.

„Bei uns muss keiner das ganze Jahr trainieren, auch kurzfristig sind Akteure willkommen, die auch mal über sich selber lachen können“, muntert Dambacher zum Mitmachen auf.

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