Möglichst alle Kinder fürs Musizieren begeistern

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 Alle Musikschulleiter der Region Ostwürttemberg haben sich auf der Kapfenburg getroffen.
Alle Musikschulleiter der Region Ostwürttemberg haben sich auf der Kapfenburg getroffen. (Foto: MS)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Wie kann man Jugendliche fürs Musikzieren begeistern und können Apps womöglich dabei helfen? Das waren einige der Themen, über die sich die Musikschulleiter der Region Ostwürttemberg bei ihrer Tagung auf der Kapfenburg ausgetauscht haben.

Besonders die Entwicklungen im Bereich der Unterrichtskonzepte wurden in den Mittelpunkt gerückt. Wie erreichen die Musikschulen die junge Generation? Was brauchen die Kinder zusätzlich zum klassischen Unterricht? Sollte die digitale Motivation und Begleitung beim Üben stärker aufgegriffen werden? Und was gibt es für Apps, die beim Üben hilfreich sein können?

Das Üben nicht nurals lästige Pflicht begreifen

Für alle Anwesenden war klar, dass die Musikschulen hier weiter am Ball bleiben müssen, ohne dabei die Vermittlung der technischen und künstlerischen Inhalte des Instrumentalunterrichts zu vernachlässigen. Wichtig ist dabei, dass die Schülerinnen und Schüler das Üben nicht als lästige Pflicht begreifen, sondern als etwas Bereicherndes erfahren und voneinander lernen.

Ein anderer Punkt war die Vergleichbarkeit der einzelnen Schulen untereinander, da jede Musikschule unterschiedliche Schwerpunkten und Kooperationen hat und es kein einheitliches Gebührensystem gibt. Das gemeinsame Ziel der Musikschulen ist, möglichst allen Kindern in ihrem Wirkungsbereich den Zugang zum Musizieren zu ermöglichen.

Die Kulturbeauftragte des Ostalbkreises, Ines Mangold, gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und die Zusammenarbeit mit dem Spitzengitarristen Siggi Schwarz im Projekt „Milestones of Rock“.

Aufgabenbereiche inder Region neu aufgeteilt

Regionalsprecher Friedemann Gramm, der auch gleichzeitig Bezirksvorsitzender des Bezirks Stuttgart ist, berichtete über die neu geschaffene Struktur. Dadurch wurden auch die Aufgabenbereiche in der Region neu aufgeteilt.

Künftig gibt es folgende Ansprechpartner:

Landesverband, Kommunikation, Politik, Gesamtorganisation: Friedemann Gramm, „Jugend musiziert“: Martin Pschorr, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen und Fachbereich Jazz: Moritz von Woellwarth, Kommunikation mit dem Blasmusikverband Ostwürttemberg: Chris Wegel, Chorverbände und Chorarbeit: Benjamin Zierold und Monika Zimmermann, Harmonikaverband: Gebhard Schmid, Verband der Liebhaberorchester: Richard Vogelmann, Schulkooperationen: Manfred Fischer.

Für die Junge Philharmonie, den Jungen Kammerchor und die Perkussioninitiative Ostwürttemberg verändern sich die Zuständigkeiten nicht.

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