Bei einem Informationsabend des CDU-Ortsverbands Lauchheim hat Bürgermeisterin Andrea Schnele eine Bilanz ihrer ersten drei Amtsjahre gezogen.

Noch nie habe es in Lauchheim ein so großes Bauinteresse gegeben wie derzeit für das Baugebiet Kalvarienberg, wo es für 62 Grundstücke schon nahezu 100 Bewerber gebe, sagte die Bürgermeisterin. Die Gemeinde habe auch noch nie so viel Gewerbesteuer eingenommen wie 2017 mit über vier Millionen Euro.

Andrea Schnele stellte einige Projekte vor, die in der nächsten Zeit angepackt werden sollen. Noch dieses Jahr beginne der Bau einer neuen Mehrzweckhalle. Weiter stünden die Renaturierung des Jagstlaufs beim alten Wehr, ein Stadtpark sowie Sanierungen am Schulzentrum an. Dazu kämen expandierende Unternehmen und neue Firmenansiedlungen.

Eine Frage, die viele Lauchheimer umtreibt, sei die Zukunft des Gasthofs „Bären“, der der Stadt mit der Auflage für Gemeinnützigkeit vererbt wurde. Es gebe konkrete Beschlüsse hierzu, sagte die Bürgermeisterin, die sie aber noch nicht öffentlich machen dürfe. Für sie sei allerdings klar: „Der Bären ist ein Filetstück, das wir behalten wollen.“

Der Gemeinderatsfraktionschef der CDU und stellvertretende Bürgermeister, Robert Jakob, sagte, dass Lauchheim derzeit eine gute Phase erlebe, was auch anwesende Gemeinderäte anderer Fraktionen anerkannten. Jakob lobte die Bürgermeisterin dafür. Die wiederum rückte die Verdienste ihrer Mitarbeiter in den Vordergrund: „Wer kann die Lücke füllen, wenn Hauptamtsleiter Hubert Stenzenberger nächstes Jahr in den Ruhestand tritt?“, fragte sie ein wenig sorgenvoll in die Runde.

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