Lauchheim investiert 450 000 Euro in schnelles Internet

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Franz Mayer

Die Stadt Lauchheim hat ein wesentliches Ziel zur Standortsicherung erreicht: Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen sind an das Glasfasernetz angeschlossen worden.

Bürgermeisterin Andrea Schnele nannte es ein historisches Ereignis, als sie im Beisein von Gemeinderäten, Leitern von örtlichen Industriebetrieben und am Bau Beteiligten, mit dem symbolischen Druck auf den roten Knopf den Anschluss an das Backbonenetz des Ostalbkreises vollzog. Sie erinnerte auch an eine schnelle Verlegung des Glasfaserkabels, wozu die Firma Haag-Bau nur knapp ein Jahr benötigte. Stadtbaumeister Wolfgang Köpf, war froh darüber, dass „graben und zuschütten“ reibungslos von statten ging.

450 000 Euro hat die Stadtverwaltung investiert und 150 000 Euro Zuschuss bekommen. Direkt angeschlossen sind ab sofort 33 Teilnehmer, bei denen das Glasfaserkabel direkt ins Haus gelangt. Das sind im Wesentlichen Gewerbebetriebe, Rathaus und Schule. Im Baugebiet Kalvarienberg wird es ohnehinStandard.

An Stellen, an denen Leerrohr verlegt sind, lässt der Anschluss, der zehn Gigabits pro Sekunde bietet, nicht mehr lange auf sich warten. Die große Mehrheit der Hausanschlüsse, liegt noch mit den letzten Metern zum Haus am Kupferkabel und kommt durch sogenanntes „Vectoring“ ans schnelle Breitband, was die Geschwindigkeit auf ein Zehntel dämpft.

Michael Preiß vom Betreiber des Netzes, der NetComBW, sagte mit dieser Investition habe sich die Stadt Lauchheim für absehbare Zeit fit gemacht „den Anschluss nicht zu verlieren.“ Für den weltweiten Anschluss Lauchheims habe auch der Ostalbkreis mit 1,8 Kilometern für die Anbindung an die Haupttrasse, dem weiterführenden Backbonenetz beigetragen und über einer Million. Euro investiert, sagte Wolfgang Hirsch vom Landratsamt.

Hier gibt's schnelles Internet

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