Lärmschutzwall kostet 315 000 Euro

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Der Lauchheimer Gemeinderat hat sich unter anderem mit dem Lärmschutz sowie einer neuen IT-Ausstattung für die Deutschordenschu
Der Lauchheimer Gemeinderat hat sich unter anderem mit dem Lärmschutz sowie einer neuen IT-Ausstattung für die Deutschordenschule befasst. (Foto: Thomas Siedler)
Franz Mayer

Claus Grimm vom Ellwanger Ingenieurbüro Grimm und Planer Michael Jeltsch haben den Gemeinderat über einen Lärmschutzwall im Baugebiet Kalvarienberg entlang der B29 informiert. Darüber hinaus hat der Rat eine neue Rechnerausstattung für die Deutschordenschule bewilligt.

Ein vier Meter hoher Wall mit einer ihn zwei Meter überragenden Mauer soll dort entstehen. Hierzu werden 6700 Kubikmeter Erde aufgeschüttet, entlang des Walls ein 2,5 Meter breiter Erdweg als Pflegezufahrt angelegt und darauf eine Gabionenmauer (Schotter im Stahlgerüst) errichtet, erklärte Michael Jeltsch seine schon einmal vorgelegte und jetzt erweiterte Planung, deren Ausführung sich um 50 000 Euro auf 315 000 Euro verteuert habe. Der Gemeinderat stimmte dem zu, wie auch der Kanalerschließung, für die das Ellwanger Ingenieurbüro Grimm getrennte Abwasserleitungen für Regen-, Drainage- und Mischwasser vorsieht. Einstimmig wurde die Verwaltung zur Einreichung von Genehmigungen beim Landratsamt Ostalbkreis beauftragt.

Neue Rechner für die Deutschordenschule

Einig war sich der Gemeinderat darüber, eine neue Computerausrüstung für die Deutschordenschule zu leasen. Die Verwaltung hatte geprüft, ob es vorteilhafter sei, die gesamten Geräte für 82 000 Euro zu erneuern. Eine Leasingrate von zwei Prozent des Kaufpreises pro Monat wurde als günstigere Zahlungsweise angesehen, zumal man mit dieser bislang gut gefahren sei.

Im Zuge der Erstellung einer neuen Stromtrasse durch die EnBW vom alten Rathaus Hülen bis zur Reithalle sollen eine neue Wasserleitung, neue Hausanschlüsse sowie Breitbandleerrohre mit einer Kostenbeteiligung von 25 000 Euro eingelegt werden.

Die Überwachung der Parkordnung in der Innenstadt und auch in Siedlungsgebieten ruht seit Februar, weil sich die bei der Stadt Bopfingen angestellte Politesse im Mutterschutz befinde, erläuterte Bürgermeisterin Andrea Schnele. Dazu wolle die Stadtverwaltung Bopfingen diesen Dienst an das Nördlinger Unternehmen Scherlin vergeben, das auch Lauchheim mitversorgen soll. Die Verwaltung wurde beauftragt, weitere Schritte für eine stundenweise Ausleihe entsprechender Personen zu veranlassen.

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