Gotteslob mit Hymnen und Evergreens

Lesedauer: 2 Min
 Die Stadtkapelle Lauchheim und der Hülener Liederkranz haben ein Konzert in der Petrus- und Paulus-Kirche gegeben.
Die Stadtkapelle Lauchheim und der Hülener Liederkranz haben ein Konzert in der Petrus- und Paulus-Kirche gegeben. (Foto: Franz Mayer)

Mit geistlichen Impulsen hat Pfarrer Pius Adiele beim gemeinsamen Kirchenkonzert von Stadtkapelle und Hülener Liederkranz die Hintergründe zu modernen Bearbeitungen alter Kirchenlieder beleuchtet.

Eröffnet hat das Konzert die Stadtkapelle mit einer Paraphrase über das ökumenische Kirchenlied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Den Text deutete Adiele als Fundament für Selbstvertrauen, gewonnen aus Gottvertrauen. „Lobe den Herren“ hatte Stadtkapellendirigent Jürgen Schenk in einer Bearbeitung von Barcley James Harvest für den Schussblock ins Programm genommen. In faszinierender Weise waren einzelne Bläser und Register zu hören. Unter den durchweg modernen Kompositionen des Konzerts fand sich auch ein Klassiker, Ludwig van Beethoven. Von ihm erklang „Air Petuique“ in der Bearbeitung von Ted Huggens. Das Waldhornsolo trug Julian Mühlich vor. Von der Empore sang der Hülener Liederkranz mit Martin Stumpp, der seinen gemischten Chor auch am E-Piano begleitete. Der Chor sang Evergreens, darunter von Nena das Lied „Wunder geschehen“, in dessen Refrain es heißt: „Wir dürfen nicht nur an das glauben was wir sehen.“ So gesehen war das eine Vertiefung zur Auslegung von Pfarrer Pius Adiele, der den reinen Materialismus in Frage stellte. Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“ ertönte wohl zum ersten Mal von der Empore der Petrus- und Paulus- Kirche, ebenso der Song über die Sehnsucht nach Freiheit von Marius Müller-Westerhagen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen