Gewinner des Trude-EWipperle-Rieger-Preises stehen fest

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Starke junge Stimme: Mezzosopranistin Niamh O’Sullivan.
Starke junge Stimme: Mezzosopranistin Niamh O’Sullivan. (Foto: O’Sullivan)
Aalener Nachrichten

Der Trude-Eipperle-Rieger-Preis wird seit 2005 von der Trude-Eipperle-Rieger-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Kapfenburg und der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart verliehen. Als gestiftetes Erbe der Sopranistin Trude Eipperle-Rieger (1908 bis1997) werden mit ihm junge Sängerinnen und Sänger gefördert, die im Bereich klassischen und zeitgenössischen Liedgutes gesanglich Außerordentliches leisten. Zu den bisherigen Preisträgern zählen heute so international erfolgreiche Künstler wie Johannes Kammler, Noa Beinart oder das Calmus Ensemble.

Sie sind jung und haben wunderbare Stimmen – mit Niamh O’Sullivan und Jakob Schad erhalten erneut zwei außergewöhnliche junge Sänger den Trude-Eipperle-Rieger-Preis.

Die 25-jährige Niamh O’Sullivan stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den Marion Ratledge Vocal Scholar Award, und war 2016 Viertelfinalistin bei der „Veronica Dunne International Singing Competition“.

Ihr Debüt gab sie an der Irish National Opera in Dublin als Kate Pinkerton in „Madame Butterfly“. Von 2016 bis 2018 war O’Sullivan Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und sang in Werken wie „Le nozze di Figaro“, „Hänsel und Gretel“ oder „Jenufa“. 2018 debütierte die Mezzosopranistin in „Der Rosenkavalier“ in der Carnegie Hall in New York City, 2019 gastierte sie an der Irish National Opera sowie der Bayrischen Staatsoper und sang bei den Münchner Opernfestspielen. Ihr für 2020 geplantes Debüt beim Bad Kissinger Sommer fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Im Februar 2021 gibt sie ihr Rollen- und Hausdebüt am Theater Chemnitz, wo sie die Maddalena in Verdis „Rigoletto“ sowie Wellgunde in Wagners „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ singen wird. Im Mai wird O‘Sullivan am Royal Opera House Covent Garden debütieren.

Jakob Schad wurde im Jahr 2000 in Landshut geboren. Dort erhielt er ab dem Alter von neun Jahren Gesangsunterricht und sammelte früh erste Konzerterfahrungen als Solist. Zweimal wurde er mit einem ersten Bundespreis des Wettbewerbs Jugend Musiziert ausgezeichnet. Im Jahr 2015 nahm er an der Detmolder Sommerakademie teil, bei der er mit seinem jetzigen Professor Lars Woldt in Kontakt kam.

2016 wurde Schad in die Jugendakademie für Hochbegabtenförderung der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen, wo er bei Woldt neben dem Abitur Gesang studierte. Nach dem Schulabschluss begann er seinGesangsstudium. Schad debütierte 2019 an der Kammeroper München im „Gespenst von Canterville“ und trat dort 2020 als Graf Robinson in „Die heimliche Ehe“ auf. Im Dezember gastiert er mit der Kammeroper München als Stripes Otis in „Das Gespenst von Canterville“ am Theater Düren, im Februar wird er im Carl-Orff-Auditorium München als Alberich in Wagners „Rheingold“ zu erleben sein.

Der Trude-Eipperle-Rieger-Preis wird seit 2005 von der Trude-Eipperle-Rieger-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Kapfenburg und der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart verliehen. Als gestiftetes Erbe der Sopranistin Trude Eipperle-Rieger (1908 bis1997) werden mit ihm junge Sängerinnen und Sänger gefördert, die im Bereich klassischen und zeitgenössischen Liedgutes gesanglich Außerordentliches leisten. Zu den bisherigen Preisträgern zählen heute so international erfolgreiche Künstler wie Johannes Kammler, Noa Beinart oder das Calmus Ensemble.

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