Der Röttinger Ortschaftsrat und Bürgermeisterin Andrea Schnele bei der Ortsbesichtigung.
Der Röttinger Ortschaftsrat und Bürgermeisterin Andrea Schnele bei der Ortsbesichtigung. (Foto: Franz Mayer)
Franz Mayer

Vor seiner Sitzung im ehemaligen Pfarrhaus sich hat der Röttinger Ortschaftsrat Straßen und Plätze in der Ortschaft angeschaut, um Haushaltsmittel für ihre Ausbesserung im Jahr 2019 zu beantragen.

Musterbeispiel hierfür war der neue Teil des Baugebiets Sallenfeld, wo Kanaldeckel mit dem Asphalt-endbelag der Fahrbahn so eingewalzt worden sind, dass eine homogene topfebene Fläche entstand. Bis es allerdings im ältesten Teil von Röttingens Siedlungsgebieten, in der Schulstraße, einmal so aussieht, weiß man noch nicht. Diese Straße hänge nach allen Seiten. Für einen ersten Abschnitt, nämlich bis zur Kreuzung, wurde höchste Dringlichkeitsstufe für den Haushalt 2019 angemeldet.

Bedenkliche Schlaglöcher

An anderen Stellen im Ortsstraßennetz gebe es auch Sanierungsbedarf, berichtete Ortsvorsteher Alois Briel, der das Feldwegnetz mit dem Fahrrad abgefahren war. Schadhafte Stellen hatte er auf einer Flurkarte vermerkt, die er dem Ortschaftsrat und Bürgermeisterin Andrea Schnele vorlegte. Möglicherweise lasse sich dort noch im laufenden Jahr etwas machen. Mit 1000 bis 3000 Euro sehe man bei der Ausbesserung dieser kalkgebundenen Wege schon viel, war die einhellige Meinung.

Ganz andere Dimensionen nehme die Beseitigung von Senkungen auf Asphaltstraßen in Anspruch, denn da würden schon für „kleine Schnitte“ horrende Summen berechnet, ließ Bürgermeisterin Andrea Schnele wissen. Sie bestätigte auch, dass Ortsvorsteher Alois Briel und Stadtbaumeister Wolfgang Köpf im Vorfeld viele solche maroden Stellen erörtert hatten, die es zuhauf im ganzen Stadtgebiet gebe. Und bei einer der nächsten Sitzungen werde im Gemeinderat die kartographische Erfassung vorliegen, um dann Prioritäten bei der Sanierung festzulegen.

Radweg nach Bopfingen

Wer per Rad über Lauchheims Stettberg und dann über die Röttinger Höhe nach Aufhausen fährt, kann ein Lied davon singen, dass sich der Radweg im Bereich über dem Eisenbahntunnel seit vielen Jahren in einem unzumutbaren Zustand befindet. Auch das kam zur Sprache; vor allem der „knappe Kilometer“, um den es sich dort handle. Er liegt zu einem Teil auf Bopfinger Markung, weswegen man schleunigst im Benehmen mit der Nachbarstadt dieses Manko vorläufig beheben wolle, bis möglicherweise beim Ausbau des B29-Anschlusses bei Röttingen auch für dieses wichtige Wegstück etwas „Asphalt abgezweigt werden könne.“

Zu den weiteren Beschlüssen der Ortschaftsratssitzung zählte die Verteilung der von der Bopfinger Bank der Ortschaft gespendeten 500 Euro. Der Betrag soll für Spielkisten auf den Spielplätzen Sallenfeld und Bürgersaal sowie zur Ergänzung von Bestecken in der Bürgersaalküche verwendet werden.

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