Die landschaftspflegerischen Maßnahmen bei Lauchheim-Hülen sind erfolgt.
Die landschaftspflegerischen Maßnahmen bei Lauchheim-Hülen sind erfolgt. (Foto: Landratsamt Ostalbkreis)
Schwäbische Zeitung

„Es ist gelungen, Biotope zu erhalten und zu ergänzen sowie den Offenlandcharakter des Härtsfeldes zu bewahren und aufzuwerten:“ Das berichtet jetzt der Geschäftsbereich Geoinformation und Landentwicklung des Ostalbkreises über eine Fläche von circa fünf Hektar. Hintergrund war, einen Ausgleich für die Eingriffe durch das Flurneuordnungsverfahren Lauchheim-Hülen zu schaffen.

Im April seien die landschaftspflegerischen Anlagen umgesetzt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf mehreren Flächen wurde beispielsweise die für das Härtsfeld typische, ohnehin schon ursprünglich recht flachgründige und karge Humusschicht durch Abschieben des Oberbodens weiter ausgemagert. Es erfolgte die Einsaat mit gebietsheimischem Saatgut. Um den Offenlandcharakter des Härtsfeldes zu erhalten, wurden in der freien Fläche nur punktuelle Bepflanzungen mit einzelnen Solitärbäumen vorgenommen. Darüber hinaus gab es zur Eingrünung und damit zur Aufwertung des Landschaftsbildes an zwei Stellen eine flächenhafte Bepflanzung mit rund 40 Bäumen und Sträuchern.

Die landschaftspflegerischen Anlagen sind Flächen, die dem Naturschutz sowie der Erhaltung und Aufwertung der Kulturlandschaft dienen. Sie bilden den Ausgleich für den Eingriff im Flurneuordnungsverfahren, der unter anderem durch den Wegebau und die Zuteilung von größeren Grundstücken entsteht. Das Flurneuordnungsverfahren Lauchheim-Hülen hat eine Fläche von rund 785 Hektar.

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