Besucherrekord beim traditionellen Lauchheimer Taubenmarkt

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Über einen deutschen Widder freut sich Thomas Mäcke.
Über einen deutschen Widder freut sich Thomas Mäcke. (Foto: Franz Mayer)
Franz Mayer

Es ist die älteste urkundlich erwähnte Faschingsveranstaltung in der Stadt Lauchheim – der Taubenmarkt im Gasthaus zum Rad. Am Rosenmontag wurde dabei wieder ein Besucherrekord gebrochen. Der örtliche Kleintierzuchtverein konnte sich über Erlöse beim Versteigern erfreuen, die der Jugendarbeit zufließen.

Seit Jahrzehnten schon bringen örtliche Kleintierzüchter die Tiere, die beim amerikanischen Versteigern zu stolzen Preisen ihre Besitzer wechseln. So zum Beispiel ein weißer Deutscher Widder, den Thomas Mäcke für 176 Euro ersteigert hat. Vorher schon brachte ein blauer Wiener 107 Euro, gefolgt von höheren zweistelligen Erträgen für Hähne und Hühner.

Seinen Namen hat der Taubenmarkt von den Tauben, die zu Beginn noch versteigert wurden. Die Veranstaltung erfreut sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Durch den Besucheransturm gibt es in der Gaststube und dem Saalanbau des Goldenen Rades immer schon ein Platzproblem. Das wurde auch durch den notwendigen Umzug in den Partystadel – das Gasthaus wird aktuell umgebaut – nicht gelöst.

Schon um 10 Uhr waren die fast 200 Plätzen im Partystadel besetzt. Aus Oberkochen ist Bürgermeister Peter Traub gekommen – er wollte mal wissen wo sein Hauptamtsleiter Jürgen Rühle wohne, scherzt er. Aus Essingen kam Wolfgang Hofer und aus Rainau Christoph Konle. Ihre Kollegin Andre Schnele habe sie überzeugt, dass sich ein Besuch in Lauchheim lohne.

Das Steirer Schwoba-Quartett mit Rüdiger, Arthur, Manuel und Torsten, sorgten für musikalische Untermalung. Als Wolfgang Hofer um eine Gitarre bittet, kommt ein Musiker diesem Wunsch gerne nach. Im Duett mit seinem Oberkochener Kollegen Peter Traub blickt er mit Spottversen in die Welt hinaus und in die GOA-Mülltonne mit dem Refrain „Ma lupft da Deckel und guckt nei, was wird do wohl drenna sei“ hinein.

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