Rita Hald für 70 Jahre im Kirchenchor geehrt

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 Die Jubilare des Chores, von links: Joachim Hald, Angelika Strobel, Renate Roder, Waltraud Deger, Maria Dauser und Rita Hald fr
Die Jubilare des Chores, von links: Joachim Hald, Angelika Strobel, Renate Roder, Waltraud Deger, Maria Dauser und Rita Hald freuen sich Pfarrer Hubert Klimek und Chorleiterin Barbara König (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Bei der Cäcilienfeier des katholischen Kirchenchors Sankt Maria Cantenmus in Kirchheim hat Pfarrer Hubert Klimek einige langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Kirchenmusik ausgezeichnet. Als besondere Auszeichnung für 70 Jahre im Dienste der Musica Sacra hat Rita Hald den Ehrenbrief des Cäcilienverbandes erhalten. Pfarrer Klimek hat der Sängerin den Ehrenbrief des Bischofs im sonntäglichen Gemeindegottesdienst übergeben.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Joachim Hald eine Urkunde. Renate Roder wurde für 25 Jahre mit einer Urkunde und einer Ehrennadel ausgezeichnet. Für zehn Jahre wurden Angelika Strobel, Waltraud Deger und Maria Dauser geehrt. Pfarrer Hubert Klimek würdigte den Einsatz der Jubilare und dankte allen Chormitgliedern für ihr Engagement, das sogar in der Regel bei Beerdigungen noch eine musikalische Begleitung möglich macht. Das verdiene schon besondere Anerkennung.

Evangelische Choreiterin lernt katholische Liturgie schätzen

Sein besonderer Gruß und Dank galt der Chorleiterin Barbara König, die mit Übernahme dieses Amtes seit Januar 2017 die Kontinuität des kirchlichen Chorgesangs in Kirchheim möglich machte.

Chorleiterin Barbara König betonte in ihrem Grußwort einerseits das gute Zusammenfinden und die erfolgreiche Entwicklung in der Chorarbeit. Mit neuem Schwung und neuen Liedern setzte sie neue Akzente, die auch von den Kirchenbesuchern anerkannt wurden. Mit Schmunzeln konnte sie anmerken, dass sie als evangelische Chorleiterin inzwischen Dauergast in der katholischen Kirche ist und die Besonderheiten der Liturgie zunehmend erkenne.

Der kommissarische Sprecher des Chores, Edwin Michler, sprach noch einmal die anfänglich große Sorge hinsichtlich der Zukunft der Chorarbeit an. Er dankte deshalb der Chorleiterin, dass man so gut zusammen gefunden hatte. Als kleine Anerkennung überreichte er ihr einen Blumenstrauß. Auch allen geehrten Jubilaren gratulierte er im Namen des gesamten Chores und überreichte Präsente. Abschließend dankte er allen Sängerinnen und Sängern für ihr eifriges Mittun, insbesondere denen, die vielfältige Aufgaben in der Chorarbeit, oftmals im Hintergrund, übernommen haben. Die Harmonie sei nicht nur unabdingbar für den Gesang, sondern tragende Säule für die Chorgemeinschaft.

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