Johannes Putschögl spielt die Hauptrolle des Jünger Thomas bei den Dirgenheimer Passionspielen.
Johannes Putschögl spielt die Hauptrolle des Jünger Thomas bei den Dirgenheimer Passionspielen. (Foto: Martin Bauch)
Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

Es sind nur noch wenige Karten für die Passionsspiele erhältlich. Auch die Premiere am 15. März in der St. Georgskirche in Dirgenheim um 19.30 Uhr ist fast ausverkauft. Die letzten Eintrittskarten für die Premiere sind nur noch im Gasthaus „Kreuz“ in Dirgenheim erhältlich. Weitere Infos gibt es unter www.passion-dirgenheim.de

Die Proben für die Passionsspiele in Dirgenheim gehen in den Endspurt. Während die Originalkulissen bereits stehen, feilen die Laienschauspieler noch an ihren Texten. Premiere ist am Freitag, 15. März.

Die Lampenfieberkurve steigt bei den Darstellern der diesjährigen Passionsspiele. Die Proben gehen in die entscheidende Phase. „Sicherlich müssen wir hier und da an den Szenen noch ein wenig nacharbeiten. Alles in allem bin ich aber zufrieden mit den Proben und dem Engagement der Darsteller“, sagt Autor und Regisseur, Martin Bernard.

Zusammen mit den Soufleusen sitzt Bernard in vorderster Reihe und korrigiert bei Bedarf den Text und stellt die Szene auf der Bühne direkt um. In den letzten Tagen war besonders das Team der Licht-, Ton- und Effektetechnik gefragt. „Jede Szene muss anders ausgeleuchtet werden, sonst wirkt das ganz nicht“, meint Bernard. Immer wieder geht er zwischen der Bühne und der Technikregie auf der Orgelempore hin und her und gibt Anweisungen. Das achtköpfige-Team mit Benjamin Bernard, Oliver Bernard, Dominik Dauser, Manuel Dauser, Florian Haas, Melanie Neher, Thomas Schöber und Christian Strobel macht sich fleißig Anmerkungen in das Szenenskript. Beim nächsten Durchlauf passt alles.

Das diesjährige Stück der Passionsspiele trägt den Titel „Der ungläubige Thomas“. Thomas war einer der zwölf Vertrauten von Jesus. Er war unter den Jüngern der Zweifler, der alles und jeden immer wieder in Frage stellte.

Die Rolle des Thomas ist eine große Herausforderung für seinen Darsteller, Johannes Putschögl. Das Spannungsfeld zwischen Zweifel, Hoffnung und Überzeugung setzt Putschögl bereits in den Proben sehr gut um. Kleine Texthänger werden jetzt noch überspielt, spornen den Darsteller aber dazu an, beim nächsten mal noch besser zu werden. „Der Ehrgeiz, alles perfekt zu machen, ist schon da“, meint Putschögl.

Mittendrin im Geschehen stehen auch die vielen Kindergruppen und -chöre. Für die Kinderdarsteller ist dies natürlich ein aufregender Moment der noch aufregender wird, sobald die vielen Zuschauer in den Bankreihen sitzen und das Schauspiel verfolgen. „Es wird noch ein Kraftakt, aber am Ende, so hoffe ich doch, werden wir wissen, ob sich der ganze Aufwand gelohnt hat“, sagt Bernard. Die kleinsten Passionsspiele in der großen Passionsspiele-Familie können beginnen.

Es sind nur noch wenige Karten für die Passionsspiele erhältlich. Auch die Premiere am 15. März in der St. Georgskirche in Dirgenheim um 19.30 Uhr ist fast ausverkauft. Die letzten Eintrittskarten für die Premiere sind nur noch im Gasthaus „Kreuz“ in Dirgenheim erhältlich. Weitere Infos gibt es unter www.passion-dirgenheim.de

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