JRS verlegt technische Anlagen

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Die JRS erweitert ihren Standort um ein Biomasseheizkraftwerk samt Trocknungsanlage. Die Anlagen standen bislang im Industriegeb
Die JRS erweitert ihren Standort um ein Biomasseheizkraftwerk samt Trocknungsanlage. Die Anlagen standen bislang im Industriegebiet Neunheim. (Foto: afi)
Redakteurin Virngrund

Die Firma Rettenmeier & Söhne GmBH + Co. KG (JRS) will an ihrem Stammsitz in Holzmühle erneut ausbauen. Beabsichtigt ist die Errichtung eines Biomasseheizkraftwerks samt Trocknungsanlage. Der Gemeinderat Jagstzell gab für das Vorhaben in seiner jüngsten Sitzung am Montag einstimmig grünes Licht.

Wie Bürgermeister Raimund Müller in der Sitzung ausführte, hätten die beiden technischen Anlagen bislang im Industriegebiet Neunheim gestanden. Sie würden jetzt zum Stammsitz des Unternehmens nach Holzmühle, auf Jagstzeller Gemarkung, verlegt und dort in „optimierter Weise“ neu errichtet. Mit den beiden Anlagen sollen laut Müller künftig keine Pellets mehr produziert werden, wie es zuvor in Neunheim der Fall war. Die Anlagen arbeiteten stattdessen nur noch für den „firmeninternen“ Bedarf. Wie der Bürgermeister betonte, sei mit „keinerlei negativen Auswirkungen für Jagstzell“ zu rechnen. Der Gemeinderat sei bei diesem Vorhaben ohnehin auch nur deshalb gefragt, weil ein Pultdach vorgesehen sei, an dem Standort aber nur Flach- und Satteldächer zulässig seien. Und dagegen bestünden „aus städtebaulicher Sicht“ keine Bedenken.

Der Gemeinderat segnete das Vorhaben dann auch ohne Diskussion und ohne Gegenstimme am Montag ab.

Wie den öffentlichen Beschlussunterlagen noch zu entnehmen war, wird das Biomasseheizkraftwerk im Jahr rund 8000 Stunden laufen. Für die benötigte Zufuhr von Brennstoff und zu trocknendem Holzgut für den Betrieb sowie für die Abfuhr der Asche des Kraftwerks werden werktags 50 Fahrzeuge eingesetzt.

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