Die Bergpredigt als Wegweiser

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 36 Jungs und Mädchen beteiligten sich am ökumenischen Kinderbibeltag im Vitusheim in Jagstzell.
36 Jungs und Mädchen beteiligten sich am ökumenischen Kinderbibeltag im Vitusheim in Jagstzell. (Foto: Clemens Gschwender)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

36 Kinder haben am ökumenischen Kinderbibeltag der evangelischen Christusgemeinde und der katholischen Sankt-Vitus-Kirchengemeinde teilgenommen. Die Jungs und Mädchen von der ersten bis zur vierten Klasse versammelten sich dazu im Vitusheim.

In einem Anspiel überlegten die Kiner, welcher Grund für ein Haus der richtige wäre. Sie erlebten anschließend eine Meditation zum Thema: „Stell dir vor, du wärst ein Haus.“ Ein Haus gibt Sicherheit und Schutz. Damit man friedlich und glücklich miteinander darin leben kann, braucht es Regeln. Die Kinder sammelten Regeln, die ihnen aus Familie, Schule, Verein und weiterem bekannt sind, und gestalteten damit ein Haus auf einem Plakat.

In einer Filmsequenz sahen die Kinder anschließend Teile aus der Bergpredigt, darunter die goldene Regel: „Behandle andere so, wie du behandelt werden möchtest.“

Am Nachmittag waren die Kinder gespannt auf die schon traditionelle Bastelarbeit. In diesem Jahr durften sie einen Wegweiser aus Holz mit einem Brennpeter bearbeiten, bemalen und zusammenschrauben. Im ganzen Vitusheim war ein reges Treiben, und die Kinder schafften mit Feuereifer an ihren Kunstwerken. Die drei Leitsätze aus der Bergpredigt wurden an den Wegweisern angebracht. Sie sollen die Kinder und ihre Familien immer wieder daran erinnern, dass Regeln Sicherheit und Schutz geben und dass aus der Bergpredigt Orientierung und Hinweise fürs Leben kommen.

Das nächste Highlight erlebten die Kinder auf dem Winterberg. Sie spielten eine Szene nach, in der Jesus auf einem Berg zu den Menschen spricht und ihre Fragen beantwortet. Die Kinder waren Teil dieser Menschenansammlung und hörten beeindruckt zu.

Zur feierlichen Abschlussandacht in der evangelischen Christuskirche kamen Pfarrer Danner und Pfarrer Oberländer dazu. Die Teilnehmer des Kibi-Tages sangen die Lieder, die sie gelernt hatten, und arbeiteten das Thema nochmals auf.

Zum Kibi-Tag-Team gehörten Hanna Rettenmeier (Gitarre), Nele und Lina Rettenmeier, Emma Rettenmeier, Martin, Alina und Veronika Stegmaier, Bryan Schönberger, Sarah Hald und Mona Lemmermeyer (Keyboard) sowie Martina Rettenmeier, Waltraud Gschwender, Angelika Brunner und Yulia Stegmaier.

Das Team des ökumenischen Frauenkreises sorgte für das Mittagessen, und freiwillige Kuchenbäckerinnen verwöhnten die Kinder am Nachmittag mit Backwerkn. Die Gemeinde stellte die Räumlichkeiten in der Hauswirtschaftsschule fürs Mittagessen zur Verfügung.

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