30 neue Bäume für Jagstzell

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Fleißige Helfer haben in die Hände gespuckt, um beim Projekt „Jagst erlebbar machen“ in Jagstzell 30 weitere Bäume zu pflanzen.
Fleißige Helfer haben in die Hände gespuckt, um beim Projekt „Jagst erlebbar machen“ in Jagstzell 30 weitere Bäume zu pflanzen. Von links: Alois Vees, Bürgermeister Raimund Müller, Praktikantin Celine Bauch, Landschaftsarchitektin Elena Renner, Willi Klingler, Landschaftsarchitekt Andreas Walter, Josef Zwerger und Gebhard Wunder. (Foto: afi)

Was derzeit in Jagstzell entsteht, darf man schon als etwas Besonderes bezeichnen: das Projekt „Die Jagst erlebbar machen“. Am Freitagnachmittag spuckten dort viele Helfer in die Hände, um nach der ersten Baumpflanzaktion im März dieses Jahres weitere 30 Bäume zu pflanzen und damit etwas für Generationen zu schaffen.

Wenn man das Gelände rund um das Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins Jagstzell abschreitet, ist man überrascht von dessen Größe. Es gleicht einem großen Park, der später Erholungssuchenden Raum für Aufenthalt und Entspannung geben soll. Direkt an der Jagst gelegen sollen nun die weiteren Bäume und Sträucher für viel Grün sorgen und den Aufenthalt dort naturnah gestalten. Im sogenannten Arboretum, was nichts anderes heißt als Baumlehrpfad, findet man dann alle Bäume des Jahres seit dem Jahr 1989. Diese sind gekennzeichnet und tragen damit dazu bei, dass man Bäume wieder kennenlernt. Rund 6000 Euro nimmt die Gemeinde Jagstzell in die Hand für diese Begrünung, die von den beiden Landschaftsarchitekten Elena Renner und Andreas Walter gestalterisch in das Gelände eingebracht wird.

Im kommenden Jahr soll die offizielle Einweihung des Geländes sein. Dann können die Besucher die Jagst erleben und genießen. Es gibt einen künstlich geschaffenen Seitenarm, über den man auf Steinen eine kleine Insel erreicht, es gibt einen Wasserspielbereich für Kinder, der vom Kerlesbach gespeist wird, verschiedene Spielgeräte, es gibt eine große Holzterrasse, von der man einen Blick auf die vorbeifließende Jagst hat und es gibt Informationstafeln über die Jagst, über Wasserkraft und eine Fischtreppe. Der Clou ist ein geplantes Open-Air-Kino, bei dem man von Sitzsteinen oder von der neuen Holzterrasse aus auf einer Leinwand Filme anschauen kann.

Das alles ist nicht billig. Die Gemeinde Jagstzell nimmt für dieses Projekt rund 600 000 Euro in die Hand.

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