Weiße Breitband-Flecken sollen verschwinden

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 Hüttlingen will die weißen Flecken auf der Breitbandkarte tilgen. Zu diesem Zweck leitet die Gemeinde eine Markterkundung in di
Hüttlingen will die weißen Flecken auf der Breitbandkarte tilgen. Zu diesem Zweck leitet die Gemeinde eine Markterkundung in die Wege. (Foto: Jan Woitas/dpa)
Dieter Volckart

Mit dem Breitbandnetz, den Gebühren für den Wasserverbrauch und einer modernen Blitzanlage hat sich der Hüttlinger Gemeinderat beschäftigt.

Das Hüttlinger Breitbandnetz entspricht bisher nicht den Erwartungen. Lediglich im Bereich des Gewerbegebietes Bolzensteig werden annähernd 50 bis 100 Megabit pro Sekunde erreicht. Um die weißen Flecken verschwinden zu lassen, hat die Hüttlinger Gemeindeverwaltung die Breitbandberatung Baden-Württemberg beauftragt, ein Markterkundungsverfahren in die Wege zu leiten. Dies ist eine Voraussetzung, um Fördermittel beantragen zu können.

Der Gemeinderat änderte zudem in einer umfangreichen Vorlage die Gebührensatzung für öffentliche Leistungen. Auch die Satzung über den Anschluss der öffentlichen Wasserversorgungsanlagen wurde angepasst.

Die Kostensteigerung führt dazu, dass schon im kommenden Jahr die Wasserverbrauchsgebühren für den Endverbraucher auf 2,42 Euro je Kubikmeter einschließlich Mehrwertsteuer angehoben werden.

Nicht genehmigt wurde vom Gemeinderat das Anbringen von zwei Werbetafeln in der Kocherstraße direkt gegenüber dem Edeka-Markt. Die Tafeln behindern nach Ansicht des Gremiums sowie des ADFC die Sicht von der Einmündung in den von vielen Schülern und Radfahrern (Kocher-Jagst-Radweg) benutzten Kirchhofweg.

Die kommunale Ferienbetreuung soll in Zukunft nur noch für die erste bis vierte Grundschulklasse angeboten werden. Bei älteren Schülern ist anscheinend kein Bedarf vorhanden.

In der Goldshöfer Straße soll ein moderner Blitzer installiert werden. Die Intervention der Verwaltung hatte offensichtlich Erfolg beim Landratsamt. Dieses ist bereit, die Hälfte der Aufstellungskosten zu übernehmen. Die Kommune muss also nur noch 16  000 Euro tragen. Die vollen Einnahmen verbleiben hingegen beim Landratsamt.

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