Salut für das neue Jahr in Hüttlingen

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 Weithin waren die Salutschüsse der Hüttlinger Bürgergarde zu hören.
Weithin waren die Salutschüsse der Hüttlinger Bürgergarde zu hören. (Foto: Volckart)
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Seit nunmehr fast drei Jahrzehnten genießt es die Hüttlinger Bürgergarde, am Neujahrstag für Schlagzeilen sorgen zu können. Erst zum zweiten Mal fand das Spektakel auf dem Ortsplatz am Forum statt und eine Premiere hatte gar der neue Kommandant Diethart Krings. Er überbrachte zusammen mit seinen Gardisten die Neujahrsgrüße an Bürgermeister Günter Ensle und damit auch der gesamten Bevölkerung. Ensle bedankte sich für den weithin hörbaren Salut nach dem Neujahrsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche.

Die Hüttlinger Garde ist im Jahr 1849 gegründet worden und Mitglied des Landesverbandes der Garden und Wehren sowie der wehrhistorischen Gruppen innerhalb der Europäischen Union. Sie wurde unter Altbürgermeister Albert Brobeil und Kommandant Herbert Petzoldt 1985 von 18 Gardisten der Krieger- und Reservistenkameradschaft in der Uniform des Garderegiments von 1805 neu gegründet.

Die traditionelle Uniform besteht aus einem Tschako mit gelben Borten und dem Wappen des Württembergischen Königs Friedrich, einem blauen Rock mit rosafarbenem Aufschlag, Silberknöpfen und weißer Hose. Die Schuhe sind schwarz mit ebensolchen Gamaschen, die Pulvertasche ist ebenfalls schwarz mit weißem Schulterriemen. Noch vor wenigen Jahren wurde die Garde von einem kleinen Spielmannszug begleitet.

Die Zeremonie des Neujahrsschießens dauerte nur wenige Minuten, ehe sich der kleine Trupp wieder in sein Quartier im roten Schulhaus zurückzog. Beim nächsten Neujahrsschießen steht übrigens dessen 30jähriges Jubiläum an.

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