Hüttlinger wählen Günter Ensle klar wieder

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Schwäbische Zeitung

Mit 97,7 Prozent (1466 Stimmen) bei einer Wahlbeteiligung von 32,3 Prozent ist Hüttlingens Bürgermeister Günter Ensle für acht Jahre wiedergewählt worden. Gestern Abend bereiteten ihm Bürger, Amtsträger, Kollegen, Freunde, Gemeinderäte, Familie und Vereine eine herzliche Wahlparty im Begegnungszentrum.

Von unserem Mitarbeiter Markus Lehmann

Die Neun vorne im Ergebnis war sein gestecktes Ziel. Und angesichts des außerordentlichen schlechten Wahlwetters sei er froh über die Drei bei der Wahlbeteiligung, wandte sich Ensle nach seiner Wiederwahl an die Versammelten. Das in ihn gesetzte Vertrauen versteht er als Verpflichtung, die „ländliche Gemeinde mit städtischem Flair“ weiter voranzubringen. Das, was bisher in Hüttlingen mit dem Gemeinderat und den Mitarbeitern der Verwaltung in den vergangenen acht Jahren erreicht worden sei, könne sich durchaus sehen lassen.

Die Bürgermeisterkollegen aus Adelmannsfelden, Rainau, Neuler zählten zu den Gratulanten. Es sei ja, grüßte Abtsgmünds Bürgermeister Georg Ruf, , gebürtiger Hüttlinger und Kreisvorsitzender des Gemeindetags, „gute Tradition“, dem wiedergewählten Schultes aus dem Nachbarort zu gratulieren. Zumal Hüttlingen und Abtsgmünd sehr gute nachbarschaftliche und kollegiale Beziehungen pflegten. Über 32 Prozent Wahlbeteiligung seien eine ganze Menge, stellte Ruf fest, angesichts einer Allein-Kandidatur.

Weiterhin ein „gutes Händle“ bei den Entscheidungen zum Wohl aller Bürger wünschte die stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Borbely. Das Ergebnis sei eine Bestätigung, auf die Ensle stolz sei könne. Wie von vielen der offiziellen Gratulanten gab’s auch von ihr ein Geschenk zur gewonnenen Wahl -- einen Sack voll „Kies“, den Gemeinde und Bürgermeister momentan wohl ganz gut gebrauchen könnten.

Für die Vereine in Hüttlingen, sagte Peter Mitterbauer, sei ein Bürgermeister wie Ensle eine „Win-Win-Situation“. Das Ergebnis zeige, dass er „nicht viel falsch gemacht haben kann“. Hauptamtsleiter Franz Vaas wandte sich mit „lieber Chef“ an Ensle: Das Ergebnis sei ein hervorragender Vertrauensbeweis.

Außer Sozialbürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher war Ensles einstiger Chef aus Aalen gekommen -- Alt-Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle. Er freue sich, sagte Ensle, über diese Verbundenheit des einstigen OB mit dem „kleinen Lehrling“. Musikverein und Bürgergarde beglückwünschten Ensle für die nächsten acht Jahre mit einem Triumphmarsch und mit Salutschüssen.

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