Gemeinderat hebt Ausschreibung auf

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Vom Albanuskreisel bis zur SHW ist die Fahrbahndecke der B 19 schon erneuert. Es fehlen noch die beiden Abschnitte kocherabwärts
Vom Albanuskreisel bis zur SHW ist die Fahrbahndecke der B 19 schon erneuert. Es fehlen noch die beiden Abschnitte kocherabwärts bis zur Tankstelle und das letzte Teilstück bis zur Einmündung Hohenespe (unser Bild). Wegen hoher Kostenüberschreitungen (Foto: Dieter Volckart)
Dieter Volckart

Die Ausschreibung der Fahrbahndeckenerneuerung für die B19 ist am Montagabend vom Gemeinderat Hüttlingen im Rahmen einer Sondersitzung aufgehoben worden. Für die Maßnahme hatte lediglich eine Firma ein Angebot abgegeben und das war auch noch überteuert.

Der erste von drei Abschnitten für die B19-Fahrbahndeckenerneuerung vom Albanuskreisel bis hin zur Einmündung ins Gewerbegebiet bei SHW ist schon im vergangenen Jahr erledigt worden. Um die Anlieger und Verkehrsteilnehmer nicht über Gebühr zu belasten, sollten die Abschnitte zwei (von der SHW bis zur Tankstelle) und drei (von der Tankstelle bis zur Einmündung der Hohenespe) eigentlich in diesem Jahr umgesetzt werden. Weil sich die Gemeinde jedoch an der Maßnahme beteiligt – unter anderem soll auch eine Mauer saniert werden – und dafür die Zuschussmodalitäten noch nicht geklärt sind, wurde im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidium (RP) die Ausschreibung jetzt aufgehoben.

Freilich spielte dabei auch die vom Ellwanger Planungsbüro „Stadtlandingenieure“ vorbereitete Ausschreibung eine Rolle. Da die Fristen hier offensichtlich zu kurz waren, war nur ein einziges Angebot eingegangen. Das wies eine Kostenüberschreitung im Gemeindeanteil von 30 Prozent, in Summe 152 000 Euro, aus.

Wegen der hohen Dringlichkeit hatte sich die Gemeindeverwaltung bereits Ende Mai mit der Außenstelle des RP in Ellwangen in Verbindung gesetzt und sich über eine Aufhebung der Ausschreibung „wegen schwerwiegender Gründe“ gemäß Vergabe- und Vertragsordnung abgestimmt.

Hochwasser ging für Hüttlingen glimpflich ab

Ein weiteres Thema in der Sitzung war das Hochwasserereignis vom 12. Juni. Wie es hieß, sei es für die Gemeinde noch einmal glimpflich ausgegangen. Der Kocher sei in seinem Bett geblieben, gleichwohl habe der Ortsbach wegen des Rückstaus nicht geordnet abfließen können. Der Bauhof werde noch in dieser Woche der Durchflussquerschnitt reinigen und hohes Gras sowie Gehölze entfernen, wurde angekündigt.

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