Frenetischer Beifall für den Espresso-Chor

Lesedauer: 3 Min
 Der Espresso-Chor begeisterte seine Zuhörer bei seinem Jahreskonzert in der vollbesetzten Hüttlinger Heilig-Kreuz-Kirche.
Der Espresso-Chor begeisterte seine Zuhörer bei seinem Jahreskonzert in der vollbesetzten Hüttlinger Heilig-Kreuz-Kirche. (Foto: volckart)

Seit zwölf Jahren gibt es jetzt den Espresso-Chor, der am Kocherknie zuhause ist. Überhaupt scheint Hüttlingen für Chöre ein gutes Pflaster zu sein, denn sowohl der Liederkranz als auch die Chorfreunde und der Heilig-Kreuz-Chor zählen zu den besten Ensembles im Ostalbkreis. Kein Wunder, dass die Heilig-Kreuz-Kirche beim Jahreskonzert des von Matthias Habrom geleiteten Chors bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Mit „A million dreams are keeping me awake“ war das Konzert überschrieben, und eine ganze Reihe der Songs stammen aus „The greatest Showman on Earth“, einem von Benj Pasek und Justin Paul getexteten Werk über den Zirkuspionier P.T. Barum. Im Film spielt Hugh Jackman die Hauptrolle. Auch „Never enough“ und „This is me“ stammen aus dem seit zwei Jahren erfolgreichen Musicalfilm, dessen Songs von Lebendigkeit sprühen. Der Espresso-Chor füllte sie entsprechend mit Leben.

Mit seinen 15 Sängerinnen und Sängern verfügt Matthias Habrom über ein Ensemble von tollen Solisten, ein Pfund, mit dem sich entsprechend wuchern lässt. Ob beim Gospel „Halleluja, Salvation and Glory“, dem Eingangssong „Lord reign in me“ oder „Wohin sonst“ und „There’s a light“ – für jedes Lied hat Habrom Einzelkönner in seinem Team. Komplettiert wurde das Konzert durch die Musiker Dominik Werle (E-Bass), Alexander Germani (E-Gitarre), Alexander Woletz am Schlagzeug und Karsten Falk (Synthesizer). Insbesondere Falk verstand es ausgezeichnet, den Wohlklang des Chores einfühlsam und nicht übersteuernd im ganzen Gotteshaus zu verteilen.

Das Publikum bedankte sich für den Auftritt von Matthias Habrom und seinen Chormitgliedern mit frenetischem Beifall und wurde belohnt durch einige Zugaben. Schließlich wurde der von den Besuchern an den Ausgängen bereitwillig gegebene Obolus genutzt, um die Auslagen für dieses Jahreskonzert auszugleichen. Der genußreiche Abend hatte eine Spende mehr als verdient.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen