Erste Bilanz: Das war eine perfekte Entscheidung

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Das TSV-Aktivum hat ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme längst seine Bewährungsprobe bestanden und ist zum Vereinsmittelpunkt g
Das TSV-Aktivum hat ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme längst seine Bewährungsprobe bestanden und ist zum Vereinsmittelpunkt geworden. Auf unserem Bild tummeln sich (von links) die Vereinsvorstände Eduard Rup, Diermar Gross und Tibor Borbély (leich (Foto: Volckart)

Das TSV-Aktivum im Sportgelände Bolzensteig heißt nicht umsonst Sportvereinszentrum (SVZ). Nach einem halben Jahr zieht der mitgliederstärkste Sportverein des Ostalbkreises eine äußerst positive Bilanz. Das einzige SVZ im Raum – in ganz Baden-Württemberg haben 50 Vereine eine solche Gesundheitsoase geschaffen – sei in vielerlei Hinsicht eine Punktlandung gewesen.

Während eines Pressegespräches waren sich TSV-Vorsitzender Tibor Borbély, seine Vorstandskollegen Eduard Rup und Dietmar Gross, Stefan Schmid als sportlicher Leiter des Aktivums und nicht zuletzt auch Edmund Seibold einig, dass es die perfekte Entscheidung war, während der Mitgliederversammlung vor gut zwei Jahren, diesen Baubeschluss zu fassen. Seibold, das Aktivum-Mitglied mit der „Nummer 1“, möchte das SVZ nicht mehr missen. Für den ehemaligen Fußballspieler ist es die einmalige Ergänzung zu den vielen TSV-Kursen, zum Gesundheitssport und letztendlich für seinen Rücken. Dessen Muskulatur hat sich nämlich derart gestärkt, dass es keine „Zipperlein“ mehr gibt. Meist dreimal in der Woche geht Seibold nach einem Kurs noch ein bis zwei Stunden in den mit vielen Geräten bestückten Raum im EG des Aktivums, um die vom Team um Stefan Schmid für ihn ausgearbeiteten Übungen zu machen, ehe er dann einen Stock höher geht, um den Vormittag mit einem Sauna und/oder Duschgang ausklingen zu lassen.

2335 Mitglieder hat jetzt der TSV, ergänzte Borbély die Halbjahresbilanz. Darunter sind 250 neue Mitglieder. Die bezahlen im Durchschnitt (inklusive Schüler, Studenten oder Familienmitgliedschaft) 54 Euro Jahresbeitrag, wobei festzuhalten ist, dass seit fünf Jahren der Beitrag stabil ist. Nicht ohne Stolz hält Borbély zusammen mit Rup und Gross fest: Planungs- und Baukosten konnten eingehalten werden. Die wurden mit 1,65 Millionen Euro angegeben. Es kamen noch 270 000 Euro an Einrichtungsgegenständen und Gerätschaften hinzu, sodass brutto 2,1 Millionen Euro ausgegeben wurden. Im Schnitt bezahlt ein Aktivumnutzer 38 Euro pro Monat all inclusive (Traineranleitung, Trainingsprogramm, Unterweisungen und Verpflegungsratschlägen). Nach einem Jahr Nutzung soll eine weitere Bilanz erstellt werden.

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