Die erwachsenen Kinder von der SAV-Ortsgruppe Hüttlingen: „Nie erwachsen geworden“

Alle vier Vorstände der SAV-Ortsgruppe Hüttlingen waren bei „Nahtour erleben“ dabei und haben tatkräftig unterstützt (von links)
Alle vier Vorstände der SAV-Ortsgruppe Hüttlingen waren bei „Nahtour erleben“ dabei und haben tatkräftig unterstützt (von links): Freddy Raab, Georg Fürst, Dietmar Apprich und Hansi Teufel. (Foto: läm)
Leiter der Redaktionen Aalen und Ellwangen

Die SAV-Ortsgruppe Hüttlingen wird gleich von vier Vorständen geleitet: Hansi Teufel, Dietmar Apprich, Freddy Raab und Georg Fürst haben hier alles im Griff. Vor allem aber haben sie Spaß an ihrer Tätigkeit, das merkt man gleich, wenn man sie beim Wandern beobachtet, das merkt man, wenn sie gesellig beieinander sitzen und ständig scherzen und lachen. Teufel hat eine einfache Erklärung dafür: „Wir sind ja nie richtig erwachsen geworden.“ Die anderen nicken schmunzelnd. Man merkt gleich: das wollten sie auch gar nicht werden.

Die Corona-Pandemie kann man aktuell zwar im Rückspiegel betrachten, die zwei Jahre aber haben auch bei der Ortsgruppe Hüttlingen an den Kräften gezehrt. Die Treffen, unabdingbar für die Ortsgruppen, hatten kaum noch stattgefunden. To-Go-Aktionen sind organisiert worden, ähnlich wie in den unzähligen Gastronomiebetrieben auf der Ostalb. „Wann immer wir aber rechtlich haben aufmachen dürfen, haben wir aufgemacht“, erklärt Raab.

Rund 250 Mitglieder sind es derzeit noch im Verein, dazu zählen aber noch etliche weitere Helfer aus den verschiedenen Vereinen und Abteilungen Hüttlingens. Was sich zunächst ordentlich anhört, relativiert Raab: „Wir waren hier auch schon einmal über 400 Mitglieder. Wir müssen zusehen, dass wir den Nachwuchs ranziehen, der uns dann irgendwann beerben kann“, blickt er voraus. Etwas Nachwuchs aber gibt es schon, eine kleine Gruppe von jungen Männern, die sich „Bauwagen Sulzdorf“ nennt. An der Wand des Wanderheims hängt ein Bild von einigen Kindern, Arm in Arm. „Das ist der Bauwagen Sulzdorf – und der hatte erst kürzlich die erste eigene Schicht im Wanderheim“, erklärt Fürst schmunzelnd.

Beim Wanderprojekt „Nahtour erleben“ hat der Bauwagen nicht bedient, hier waren der Vorstand und weitere Mitglieder im Einsatz. Die Wanderung wurde im Vorfeld kurzerhand zum Jahresprogramm der Ortsgruppe hinzugefügt – was sich offensichtlich gelohnt hat. „Heute waren eine Reihe an Menschen mit dabei, die wir hier noch nie gesehen haben“, stellte Fürst fest. „Es hat wirklich schön harmoniert und etliche Gespräche gegeben. Da könnte eine echte Gruppendynamik entstehen, wenn sich die Teilnehmer in Waldhausen wieder treffen werden“, ergänzte Teufel. Überhaupt sei es die Kommunikation, die beim Wandern sehr gut möglich sei und die diesen Sport auch ausmache. Doch auch für die zahlreichen Veranstaltungen ist die Ortsgruppe bekannt. So soll Ende Juli wieder das Fuchslochfest stattfinden – darauf freuen sich die Verantwortlichen mindestens genauso wie auf die Wanderungen.

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