Schwaches Wasserkraftgeschäft bremst Voith-Konzern

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Negative Währungseffekte und Verschiebungen von Großprojekten in der Wasserkraftsparte haben dem Heidenheimer Familienunternehen
Negative Währungseffekte und Verschiebungen von Großprojekten in der Wasserkraftsparte haben dem Heidenheimer Familienunternehen Voith einen Umsatzrückgang beschert. (Foto: Voith)

Negative Währungseffekte und Verschiebungen von Großprojekten in der Wasserkraftsparte (Hydro) haben dem Heidenheimer Familienunternehen Voith im Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) einen Umsatzrückgang beschert. Wie Voith-Chef Toralf Haag am Donnerstag im Stuttgart mitteilte, sind die Erlöse im Konzern gegenüber dem Vorjahr um ein knappes halbes Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zurückgegangen.

Deutlich rückläufig war auch das Betriebsergebnis der drei Kernbereiche Hydro, Paper und Turbo: Es sank gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent auf 267 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 53 Millionen Euro stehen - rund 61 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, was im Wesentlichen einer niedrigeren Steuerquote und eines höheren Finanzergebnisses geschuldet ist.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Voith-Chef Haag, der seit rund 40 Tagen im Amt ist, währungsbereinigt mit einer leichten Steigerung des Konzernumsatz und mit einem höheren Betriebsergebnis.

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