Bis Mitte Dezember wird das nur fünf Zentimeter große elfenbeinerne Mammut im Archäopark Vogelherd zu sehen sein.
Bis Mitte Dezember wird das nur fünf Zentimeter große elfenbeinerne Mammut im Archäopark Vogelherd zu sehen sein. (Foto: H. Jensen)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Ab Dienstag, 17. September, ist in der Schatzkammer des Archäoparks Vogelherd ein besonderer Fund zu sehen: Das Mammut, das bei der Grabung von Gustav Riek im Jahr 1931 in der Vogelherdhöhle entdeckt wurde und seither im Museum der Universität Tübingen ausgestellt wurde, kehrt nach 88 Jahren an seinen Fundort zurück. Die etwa fünf Zentimeter große Elfenbeinfigur ist mit vielen Kreuzritzungen verziert und weist durchlochte Vorder- und Hinterläufe auf.

Das Mammut von 1931 tauscht für bis Mitte Dezember seinen Platz mit dem bislang im Archäopark ausgestellten Höhlenlöwen, der bei der Grabungskampagne der Universität Tübingen 2006 gefunden wurde und nun bis Mitte Dezember im Museum der Universität Tübingen (MUT) zu sehen sein wird. Passend zum Thema der Sonderausstellung „Der Vogelherd. Unser Mammut – seit der Eiszeit groß“ sind nun im Archäopark Vogelherd zwei von insgesamt drei gefundenen Mammutfiguren aus der Vogelherdhöhle zu sehen. Diese Aufgabe wäre ohne die Unterstützung durch die Universität Tübingen, das MUT und das Archäologische Landesmuseum nicht umsetzbar gewesen.

Das Mammut ist bis zum Ende der Saison während der regulären Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr in der Schatzkammer des Archäoparks Vogelherd zu besichtigen.

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