Lernen durch Veränderung

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Aalener Nachrichten

Vor welchen Herausforderungen stehen Kultureinrichtungen im ländlichen Raum? Was verbindet sie? Um diese Fragen ging es bei der ersten Kulturplattform des Trafo-Projektes „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ am Samstag in Heidenheim. Über 80 Kulturakteure und Vertreter von Bund, Land und Kommunen kamen zusammen.

Die am Trafo-Projekt beteiligten Opernfestspiele Heidenheim, das Landestheater Tübingen, das Theater Lindenhof in Melchingen, das Federseemuseum Bad Buchau und die inter!m-Kulturhandlungen Münsingen zeigten, wie Kultureinrichtungen in die Fläche wirken können: Durch Theaterprojekte mit der Dorfbevölkerung, Erzählcafés, die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen, archäologische Vermittlungsprojekte oder mediale Gemeinschaftsproduktionen.

Kulturpolitisch wurde es bei der Podiumsdiskussion, an der Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, sowie Thomas Reumann, Landrat des Landkreises Reutlingen, teilnahmen. Sie diskutierten, wie Politik und Kultur stärker voneinander lernen können. Die Schwäbische Alb ist eine von vier Modellregionen, die im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes initiierten Programms „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“ gefördert werden. Der Landrat des Ostalbkreises und Projektträger der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, Klaus Pavel, erklärte: „Die Schwäbische Alb versteht die Lernende Kulturregion nicht als zeitlich befristetes Projekt, sondern als gemeinsame Vision.“

Die zweimal jährlich stattfindende Veranstaltung richtet sich an Politik, Verwaltung und Kulturakteure. Die nächste Kulturplattform findet im Rahmen des „inter!m“-Festivals im September auf dem Heidengraben statt. Infos: www.lernende-kulturregion.de und www.trafo-programm.de

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