In Heidenheim wird der Innovationspreis Ostwürttemberg 2019 verliehen

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Dorothea Halbig

Die Ellwanger Firma Betzold und die Firma Heinz Fritz aus Herbrechtingen haben den Innovationspreis Ostwürttemberg erhalten. Er ist von der IHK Ostwürttemberg, der WiRO, den Kreissparkassen Heidenheim und Ostalbin der Voith-Arena verliehen worden. Unter dem Motto „Ostwürttemberg – Raum für Talente und Patente“ wird der Innovationspreis Ostwürttemberg seit 20 Jahren vergeben. 63 Unternehmen hatten sich für den Preis beworben, 59 wurden in die Bewertung aufgenommen.

Betzold wurde in den vergangenen Jahren schon mehrfach ausgezeichnet. Landrat Klaus Pavel war sichtlich stolz, den Brüdern Albrecht und Arnulf Betzold den Innovationspreis übergeben zu dürfen. Er wurde für die Entwicklung des digitalen Lernstifts „Tellimero“ verliehen. Das Familienunternehmen Heinz Fritz stellte vor kurzem erst einen Tiefseetauchrekord im Mariannengraben mit seinen Tauchkugeln aus Acrylglas auf.

Junge Unternehmen geehrt

In der Kategorie Gründung/Junge Unternehmen übergab Michaela Eberle den Innovationspreis an die Firma Conclurer. Die Gründer Marvin Scharle und Philipp Reiner beschreiben sich als „digitale Werkzeugmacher“ und bieten digitale Lösungen für Unternehmen an. Ein weiterer Preis ging an Codestryke aus Niederstotzingen. Das junge Softwareunternehmen, das auf dem Dachboden der Eltern gegründet wurde, ist Partner von Siemens und befasst sich mit Vernetzung und Automatisierung von Prozessen. Nadine Kaiser, Geschäftsführerin der WiRO, übergab den Preis.

Professor Harald Riegel ehrte den ehemaligen Auszubildenden bei Voith und ehemaligen Aalener Studenten Philipp Frenzel, der schon zu Gast bei Galileo und in der Morning Show von Radio 7 war. Mit seinem Handyairbag treffe er den Nerv der Zeit. Über die Zukunftspläne will er noch nicht zu viel verraten. Nur so viel: „Im nächsten halben Jahr wird man einiges von uns hören.“

Einen Preis in der Kategorie Patente bekam die Firma Alfing Kessler Sondermaschingen, die eine Maschine entwickelt hat, die präzise Arbeit im Automobilbereich automatisiert.

Begrüßt hatte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Heidenheim, Dieter Steck. Für die musikalische Untermalung der etwas anderen Art sorgten Solisten der Opernfestspiele Heidenheim. Zu Gast war der Vorsitzende der Konzerngeschäftsführung von Voith, Toralf Haag. Mit seinem Vortrag über die globale Digitalisierungsstrategie bei Voith eröffnete er einen Einblick in die neuen Produkte von Voith.

Preisgeld von 9000 Euro

Durchs Programm führte NTV-Moderator Marcel Wagner. Ostwürttemberg sei nicht nur die Region des besten Dialektes und des besten Essens, sondern auch Raum der Talente und Patente, sagte er. Der Innovationspreis, der mit 9000 Euro Preisgeld verbunden ist, wird von einer Jury vergeben. Ihr gehören Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg, Professor Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, die Patentanwälte Werner Lorenz und Wolfgang Weitzel, Dieter Steck, Andreas Götz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ostalb, und Landrat Klaus Pavel als Aufsichtsratvositzender der WiRO an.

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